Probleme mit spanischen Krankenhäusern

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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von sol » Sa 20. Jul 2013, 14:04

Sowat kommt von sowat--------

Aba, is doch schön, dass du in Oriuela KKH- solch gute Erfahrung gemacht hast------

Das war 2003, als meine Traudel wegen Schilddrüsenbeschwerden dort war

noch gaaaaaaaaanz anders---
Gruss Wolfgang

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kala
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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von kala » Sa 20. Jul 2013, 16:48

Man kann es als wichtig oder unwichtig ansehen, wenn man nach 5 Wochen Krankenhausbesuchen das erste Mal Toilettenpapier und Seife "erwischt".
Die Spanier sehen das ganz ähnlich - die Ärzte sind wichtig, nicht das Gebäude. Ob es die Kranken genauso sahen, denen die Decke vor kurzem in Gandia auf den Kopf/Bett gefallen ist weiss ich allerdings nicht.
Es gibt Dinge die werde ich hier nie verstehen können oder wollen, aber ich habe gelernt die Prioritäten anders zu setzen. Da wartet man eben 5-6h auf einem zerbrochenen Stuhl, am Ende ist man doch froh überhaupt dran zu kommen. Entscheidend ist die Behandlung und die kann im tollen Krankenhaus in Denia eben genauso gut oder schlecht sein, wie im uralten Krankenhaus in Gandia, wo es noch nicht mal einen Parkplatz gibt.
lg
kala

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torre
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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von torre » Sa 20. Jul 2013, 20:16

Das Ultraschall zeigte mir dann, was er meinte.....mit 45 Jahren erwartet man diesbezüglich auch nicht mehr wirklich so was, oder? Sie wollten mich noch da behalten zur Kontrolle, doch ich wollte nur noch raus, auch weil meine Tochter in der Sommerschule schon über 3 Stunden überfällig war und die Anrufliste voll war mit der Telefonnummer der Schule.
Trotz EHIC-Karten-Status, die Betreuung war einfach super, das Personal zuvorkommend und die Ärzte kompetent.
Für die weitere Behandlung - sie meinten, ich sei ein Risiko-Kandidat - werde ich jedoch die geplante Spanien-Zeit stark verkürzen müssen. Nach einer Fehlgeburt weiss ich so ziemlich, was da auf mich zukommt :(( Und wie ich das alles organisieren soll, das weiss ich ehrlich gesagt noch nicht :(([/quote]

Ich drück dir alle Daumen u. wünsche dir alles Gute---LG-Torre

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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von Citronella » So 21. Jul 2013, 10:30

@ Weltenbummlerin,

eine freudige? Überraschung - herzlichen Glückwunsch! Es ist sicher nicht ganz einfach, mit dieser Situation umzugehen, aber du schaffst das schon! Alles Gute %%-

Saludos
Citronella

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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von weltenbummlerin1970 » So 21. Jul 2013, 11:04

Danke für die Glückwünsche ;;)

Freudig, ja, jedoch nicht erwartet und ich hatte auch nicht wirklich etwas gemerkt, das monatliche weibliche Ereignis kam weiterhin, wenn auch unregelmässig, zur Erscheinung....und die komischen körperlichen Anwandlungen und emotionalen "Aussetzer" hatte ich als Anzeichen auf die mögliche Vorbereitung der Menopause gedeutet.....
Mein Schatz hat vor 3 Jahren seine Sterilisierung rückgängig machen lassen, doch die Ärzte meinten, die Chancen liegen bei 70 zu 30, dass es nicht klappt resp. klappen würde.....deswegen war ich eh zurückhaltend, was die Erwartungshaltung angeht....und dann noch meine Alterstatsache....jetzt bin ich im 4 Monat!, tja, da gibt es jetzt auch nicht mehr viel zum Überlegen, nur noch zum Überprüfen, alles in Ordnung ist und bleibt mit dem Kind und mir....

Was mir wirkliche Bauchschmerzen bereitet ist, dass ich für länger gen Deutschland zurück muss, meine Tochter jedoch nicht nach Deutschland resp. in die Schweiz zurück möchte.....klar, mit 5 Jahren wird ihr nichts anderes übrig bleiben, aber sie ist halt in Spanien integriert, geht hier zur Schule, hat ihre Freunde hier und ihr Pferd....bis anhin konnte ich meine Abwesenheiten mit der Anwesenheit meiner Familie kompensieren, doch das ist die nächsten Monate nicht möglich.....eine theoretische Möglichkeit gäbe es - ihr leiblicher Vater und seine neue Familie, die in kurzer Entfernung wohnen -, doch kein Vater-Kind-Kontakt seit Jahren.....macht ja keinen Sinn, meine Tochter zwangszuverlegen für einige Monate, wenn es sich anderes regeln liesse zu ihrem Wohlbefinden....ehrlich gesagt, vor ein paar Jahren habe ich mich mit 45 Jahren mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert gesehen....aber das schaukeln wir schon ;;)

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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von sol » So 21. Jul 2013, 11:23

Na, dann viel Glück und das du alles gut überstehst--------

Wieso musst du denn nach Deutschland zurück ?

kann das Kind ( evtl. Christkind ) nicht in Spanien geboren werden ?
Gruss Wolfgang

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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von nurgis » So 21. Jul 2013, 17:10

weltenbummlerin1970 hat geschrieben:Gestern hatte ich mein erstes eigenes Erlebnis mit dem spanischen Gesundheitssystem seit den ganzen Kostenreduzierungsmassnahmen und bin wider aller böser Erwartungen positiv überrascht.
Ich war bei der Nationalpolizei in Orihuela und wartete auf "Anhörung" als sich plötzlich mein ganzer Unterleib verkrampfte und ich vor lauter Schmerzen zu Boden fiel und das Bewusstsein verlor.
Als ich wieder zu mir kam, sah ich eine Horde spanischer Menschen um mich herum die diskutierten, was sie nun mit mir machen. Da war ich schon im Krankenhaus. Der Arzt sprach mich auf englisch an, switchte aber ins Spanische als er merkte, dass ich Spanisch spreche. Er untersuchte mich von oben nach unten, die Schmerzen waren nur noch latent vorhanden, aber vorhanden.
Eine Krankenschwester schaute mich die ganze Zeit prüfend an, fragte wie alt ich sei und sagte, dass sie eine Urinprobe von mir haben wollte. Gestützt auf zwei Schultern eierte ich dann zur Toilette und tat, worum ich gebeten wurde. Eine für mich Ewigkeit später kam sie dann wieder mit einem anderen Arzt der mich anlächelte und meinte, wir müssten jetzt einen Ultraschall machen und dafür müssten wir auf die Gyn. Ich guckte ihn an, als ob er verrückt wäre und fragte warum. Er meinte, weil der Urintest positiv ist. Ich wollte immer noch nicht verstehen, was er mir sagen wollte. Das Ultraschall zeigte mir dann, was er meinte.....mit 45 Jahren erwartet man diesbezüglich auch nicht mehr wirklich so was, oder? Sie wollten mich noch da behalten zur Kontrolle, doch ich wollte nur noch raus, auch weil meine Tochter in der Sommerschule schon über 3 Stunden überfällig war und die Anrufliste voll war mit der Telefonnummer der Schule.
Trotz EHIC-Karten-Status, die Betreuung war einfach super, das Personal zuvorkommend und die Ärzte kompetent.
Für die weitere Behandlung - sie meinten, ich sei ein Risiko-Kandidat - werde ich jedoch die geplante Spanien-Zeit stark verkürzen müssen. Nach einer Fehlgeburt weiss ich so ziemlich, was da auf mich zukommt :(( Und wie ich das alles organisieren soll, das weiss ich ehrlich gesagt noch nicht :((
Herzlichen Glückwunsch auch von mir ! Wohl nicht unbedingt geplant aber hoffentlich eine freudige Überraschung. Viel Glück und alles Gute !
Ich möchte noch einmal betonen, dass ich nicht das spanische G.-System verteufele und schlecht machen willl. Mein Angriff richtet sich nur auf diese einzige Instution.
LG nurgis
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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von nixwielos » So 21. Jul 2013, 20:52

@ weltenbummlerin1970: auch von uns Glückwünsche und wir drücken die Daumen, dass Du alles so hinbekommst, wie Du es möchtest! Man wächst mit seinen Aufgaben, das haben wir schon oft erleben dürfen! Also toi, toi, toi! >:d<
Viele Grüße von Nicole und Stefan!
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Re: Probleme mit spanischen Krankenhäusern

Beitrag von weltenbummlerin1970 » So 21. Jul 2013, 23:02

sol hat geschrieben:Na, dann viel Glück und das du alles gut überstehst--------

Wieso musst du denn nach Deutschland zurück ?

kann das Kind ( evtl. Christkind ) nicht in Spanien geboren werden ?
Ich bin krankenversicherungstechnisch in Spanien nicht abgedeckt ausser für Notfälle, weil nur Teilzeit-Spanienaufenthalter und die Reise-KV deckt meinen Fall - laufende Schwangerschaftsuntersuchungen etc. - nicht mit ab.

Nein, wir möchten nicht, dass unser Kind in Spanien geboren wird, hat verschiedene formale und administrative Gründe.

Der Mann meiner früheren Busenfreundin ist Chefarzt in der Gyn im Krankenhaus meines Heimatortes, er hat mich schon vorher betreut, da weiss ich, was ich habe und vollstes Vertrauen.....habe schon genügend um die Ohren, da brauche ich mich dann nicht noch mit Arzt-Wechsel zu stressen, gerade wenn es Komplikationen geben sollte.

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