Die Wahl des richtigen Maklers

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vitalista
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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von vitalista » Fr 16. Feb 2018, 08:55

Ich habe schon sone und solche erlebt. Gerade mein jetziger Makler, der sich mit der Abwicklung des Verkaufs meiner Finca viiiel Zeit lässt, bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm. Er arbeitet noch nach dem früher üblichen Mañana-Prinzip. Aber solange man kritisch hinterfragt und sich bei Zweifeln anderswo absichert, kann man später sagen: Et hätt noch immer joot jejange.
Wer morgens zerknittert aufsteht, hat tagsüber noch Entfaltungsmöglichkeiten!

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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von Sille » Fr 16. Feb 2018, 20:45

Wir haben auch nur gute Erfahrungen gemacht, außer einmal. Als wir in Spanien auf Haussuche waren, wollten wir uns nicht nur auf einen Makler beschränken und uns auch mal den Mitbewerb ansehen. Oh man, das waren Typen! Ungepflegt, unvorbereitet und denen stand schon deren Unfähigkeit auf der Stirn geschrieben. Konnten gezielte Fragen nicht beantworten oder wichen denen gleich gänzlich aus. Also war unsere Erkenntnis schnell gewonnen, dass wir mit dem erstgewählten Maklerbüro genau richtig lagen. Unser Bauchgefühl lag mal wieder richtig. >:d<
Es lag sogar so richtig, dass wir da nicht nur unser Traumhäuschen gekauft haben, sondern der Makler und seine Frau zu unseren besten Freunden geworden sind.

Kamala
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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von Kamala » Di 20. Feb 2018, 09:26

Wir fliegen am 2.3. nach Alicante und dann gehts nach Denia. Haben von hier aus mit 2 Maklern Kontakt aufgenommen und Termine vereinbart. Schlüsselerlebnis heute war, im Internet, das sind meist Lockangebote oder, dass was wir sehen wollen ist schon verkauft. Unter dem Motto, beeilt euch, sonst ist alles weg. Aussage einer Maklerin.
L. G. Von der Ostsee

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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von brigittekoslowski » Di 20. Feb 2018, 10:47

Also ich verfolge seit 2Jahren den Immobilienmarkt,weil wir etwas bestimmtes suchen,es aber nicht eilig haben,weg sind immer nur Häuser mit einem extrem gutem Preis-Leistungsverhältniss.Die meisten Häuser die ich sehe,waren vor 2 Jahren auch schon da.also lass Dich nicht verrückt machen.

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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von Miesepeter » Di 20. Feb 2018, 12:28

Zitat:"....meist Lockangebote oder, dass was wir sehen wollen ist schon verkauft. Unter dem Motto, beeilt euch, sonst ist alles weg...". Das sind nur die elementarsten Tricks von unendlichen Varianten, von denen wir nicht mal träumen. Meine Empfehlung: sich viel Zeit, sehr viel Zeit, nehmen und nichts übereilen. auf keinen Fall irgendwelche Anzahlungen, Reservierungsgebúhren oder sonstwas leisten, das Geld ist für immer weg. Sich den Vermittlungsauftrag des Verkäufers zeigen lassen und einen Gruundbuchauszug - nicht immer ist der Verkäufer auch der tatssächlich eingetragene Eigentümer. Die verlangten Preise sind grundsätzlich überhöht. Auszug aus dem Teilflächen-Nutzungsplan verlangen bzgl. etwaiger Nutzungsbeschränkungen. En Sachverständiger (tasador judicial) ist auch nicht verkehrt und seinen Preis wert. Der erkennt selbst verborgene Mängel und weiss auch, was das Objekt wert ist.
Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet (aus: "Liebster Jesu, wir sind hier..")
Der Hund bleibt treu stets seinem Baum, der Mensch dagegen eher kaum.
Abstimmung: JA=es bleibt alles wie es ist, NEIN=es ändert sich nichts

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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von Hessebub » Di 20. Feb 2018, 17:57

Da stimme ich Miesepeter zu, Zeit ist der springende Faktor!!
Wir haben über Jahre den Markt beobachtet und haben dementsprechend zugeschlagen.
Wenn dann allerdings was günstiges auf dem Markt ist muss man schnell und vor allem flexibel sein.
Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben :mrgreen:

LG Wolfgang

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Re: Die Wahl des richtigen Maklers

Beitrag von Josefine » Di 20. Feb 2018, 18:38

Bei uns ging alles ziemlich schnell und trotzdem durchdacht. ;-)

Im Mai 2011 haben wir uns an der südlichen CB für 2 Wochen die Gegend anschaut, sind mit einigen Maklern herum gefahren worden und haben uns dann für uns die Entscheidung getroffen, welche Art von Immobilie es sein sollte. In diesem Urlaub hatten wir auch ein Konto bei einer spanischen Bank eröffnet. Die NIE hatten wir bereits im März 2011 schon im spanischen Konsulat in Hamburg beantragt und sie lag uns im Mai dann schon vor.

Von Mai bis September 2011 hatte mir nahezu täglich die Zeit genommen, die Immobilien-Portale durchzuforsten bezüglich Auswahl und unterschiedlicher Preise (z.B. für ein und dasselbe Objekt). Es sollte auf jeden Fall eine gebrauchte Immobilie sein, die erst wenige Jahre alt war.

Im September/Oktober 2011 sind wir wieder für 3 Wochen an die südliche Costa Blanca geflogen mit einer festen Kaufabsicht. Ich hatte ich im Vorfeld etliche Termine mit diversen Maklern gemacht (alles per Mail) und mit einem Rechtsanwalt an der CB.

Diese Termine wurden in der 1. Woche abgearbeitet. Ich hatte einen „Stundenplan“ vorbereitet. Dieser wurde auch eingehalten. Nur ein Makler sagte uns, dass das zu besichtigende Objekt inzwischen verkauft sei. Also keine Besichtigung mit ihm und wir hatten „Freizeit“.
Am Ende der 1. Woche haben wir die Kaufentscheidung getroffen und den entsprechenden Makler informiert.

In der 2. Woche hat dann „unser“ Rechtsanwalt alles mit dem Makler und dem Solicitor des Verkäufers geprüft und geregelt und es wurde der Notartermin für den Kauf incl. Escritura festgelegt.

In der 3. Woche unseres Urlaubs war dann der Notartermin und der Kauf wurde besiegelt. Unser Rechtsanwalt war wieder mit dabei. Wir erhielten die Schlüssel, der Makler besorgte uns noch einen sehr guten Schlüsseldienst und die Schlösser wurden ausgetauscht.

Anfang Oktober 2011 waren wir Besitzer unseres Apartments, Anfang Februar 2012 haben wir Deutschland verlassen und wir leben nun glücklich und zufrieden hier in Orihuela Costa. :-D
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine (Jofina)

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