Alt ?

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Atze
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Re: Alt ?

Beitrag von Atze »

Miesepeter hat geschrieben: Fr 5. Okt 2018, 18:03 Uns abendländischen Christen wird der Tod von Kleinauf an als ein grausig-furchtbar-schmerzlich-traurig langer Leidensweg hingestellt (das Leiden Christi als Ausgangspunkt des Ganzen) und die damit entstehende Angst willkürlich in unser Unterbewusstsein gehämmert.
Da bin ich nicht ganz mit einverstanden. Für die meisten Religionen die Europa beeinflussten, war der Weg nach dem Tod (und ich denke, wir reden hier nicht vom Sterbevorgang selbst) ziemlich trostlos. Das galt vor allem für die Unterwelt der Griechen und Römer aber auch für Germanen und Kelten: Auf ewig dämmerte man z.B. in Helheim freudlos dahin. Für Erzbösewichte gab es Verschärfungen. Nur Helden, die in der Schlacht fielen konnten in Walhalla Met aus dem Euter der unsterblichen Ziege Heidrun trinken. Das Christentum gab erstmals jedem, ungeachtet der Stellung und sogar Frauen die Hoffnung auf ein seliges Weiterleben. Da war allerdings zunächst Warten in einer Art Vorhölle angesagt. Die Idee des Fegefeuers, die eigentlich nur in der römisch-katholische Kirche auftauchte, kam erst später.
Damit lässt sich nämlich einiges verdienen.
Das ist richtig.

Ist es nicht besser ratsamer, dem "Tod ins Auge zu sehen", ihn als unausbleiblich und naturbedingt zu akzeptieren und statt herumzujammern,
Christen jammern eher wenig, sondern hoffen.
,die verbleibende Zeit so angenehm als möglich und ohne Rücksicht auf andere zu nutzen..
Ja ..... und ..... nein
LG Atze

Wenn dereinst die letzte Bohrinsel abgebaut und die letzte Tankstelle geschlossen ist,
werdet ihr feststellen, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann.
(Prophezeiung der Cree-Indianer)
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Re: Alt ?

Beitrag von Miesepeter »

Ist das Hoffen nicht als auf das Ende des Jammerzustandes anzusehen? (Ich hoffe bestenfalls auf einen 6er im Lotto). Und aus dem "Fegefeuer" konnte und sollte man sich doch freikaufen wie von vielen anderen Dingen auch, und dann war und ist auch vielfach noch das "Trost spenden" (Wenn das Geld im Kasten klingt.... kennen wir doch alle). Wenn wir unsere biologische Aufgabe erfüllt haben, d.h. die uns übertragen Gene weitergegeben (soweit wir konnten), braucht man uns sowieso nicht mehr.
Ich weiss nicht, ob ich bin wo ich hinwollte, aber sicher da wo ich hin sollte.
Warum kann der Friedenskampf nicht friedlich ausgetragen werden?
Wer die Kapitalsten vernichten will, muss ihre Währung zerstören (W I. Uljanow)
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Oliva B.
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Re: Alt ?

Beitrag von Oliva B. »

@ Miesepeter und Atze

Schweift ihr beiden nicht zu sehr vom Thema ab? :-? Auch wenn Alter und Tod eng zusammen hängen, nurgis ging es doch um etwas völlig anderes:
nurgis hat geschrieben: Mi 3. Okt 2018, 23:55 Die FS -Sendung heute im 1. : "sein letztes Rennen ",mit Didi Hallervorden konnte einen schon Angst machen. Was passiert wenn ihr alt werdet ? Schiebt man euch in ein Heim ab, wo ihr Erbsen zählen dürft und einmal in der Woche der längst abgediente Schlagerstar ein Liedchen trällert ? Wahrscheinlich habt ihr schon alles euren Kindern überschrieben und habt keinen Weg zurück. Entschuldigung ich bin etwas boßhaft, es geht natürlich auch anders, aber das ist nicht der Standard.
Da ich nicht zu den Jüngsten gehöre, beobachte ich natürlich diese Situation und die bringt mich ins Grübeln.
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Re: Alt ?

Beitrag von Oliva B. »

nurgis hat geschrieben: Mi 3. Okt 2018, 23:55 Die FS -Sendung heute im 1. : "sein letztes Rennen ",mit Didi Hallervorden konnte einen schon Angst machen. Was passiert wenn ihr alt werdet ? Schiebt man euch in ein Heim ab, wo ihr Erbsen zählen dürft und einmal in der Woche der längst abgediente Schlagerstar ein Liedchen trällert ? Wahrscheinlich habt ihr schon alles euren Kindern überschrieben und habt keinen Weg zurück. Entschuldigung ich bin etwas boßhaft, es geht natürlich auch anders, aber das ist nicht der Standard.
Da ich nicht zu den Jüngsten gehöre, beobachte ich natürlich diese Situation und die bringt mich ins Grübeln.
Viele junge Menschen, die erst am Anfang ihres Berufslebens stehen, sorgen heute für ihr Alter vor, etwas worüber wir in jungen Jahren selten intensiv nachgedacht haben. Doch Berichte über Pflegenotstand/überlastete Pflegedienste, Altersarmut, Kostenexplosion in Pflegeeinrichtungen usw. schüren Grundängste.

Fragen:
  • Wer schafft es bei der heutigen hohen Lebenserwartung, im Alter (also als Rentner) seine hoch betagten Eltern noch selbst zu pflegen?
  • Welcher Pflegebedürftige hat früher damit gerechnet, dass er seine Nachkommen später finanziell belasten oder dem Sozialamt auf der Tasche liegen muss?
  • Wer schafft es, wirklich so gut vorzusorgen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt in Würde verbringen darf?

Gesetzliche Rente soll vor Armut schützen und den Lebensstandard sichern

Doch die Realität sieht anders aus. Schon heute belasten alte Menschen ihre Nachkommen oder die Sozialkassen, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben. Großfamilien, in denen Alte und Kranke vom Familienverband gepflegt werden, existieren in unserer Leistungsgesellschaft kaum noch, häusliche Pflege ist selten möglich, weil die Voraussetzungen fehlen oder wegen räumlicher Distanz unmöglich sind.
Heimunterbringung macht unzählige Rentner zum Sozialfall!
  • "Etwa 8,6 Millionen Rentner erhielten Ende 2016 eine Altersrente von weniger als 800 Euro monatlich. Das entspricht einem Anteil von 48 Prozent aller Rentner [...],62 Prozent der Renten liegen demnach unter 1.000 Euro. Von den Renten unter 800 Euro sind 27 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen betroffen."
    Zitat: Zeit online
Gut vorgesorgt zu haben, war früher genug, reicht heute aber meistens nicht mehr aus!
Stichwort: "Elternunterhalt"

Wer sich damit schon einmal beschäftigen musste, wird wissen, was jetzt kommt. Kinder werden unterhaltspflichtig, sobald die Eltern ihr Vermögen aufgebraucht haben und ihr erspartes Vermögen (Goldmünzen, Aktien, Immobilien, Wertpapiere etc.) versilbert haben. Das heißt,
  • "Kinder und (indirekt) auch Schwiegerkindern, [müssen] im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten durch Unterhaltszahlungen den Lebensbedarf der (Schwieger-)Eltern [zu] sichern." Quelle: Wikipedia
  • "Im Juni lag der Eigenanteil der Pflegebedürftigen bei durchschnittlich 1831 Euro im Monat, wie eine Erhebung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) ergab. Das ist ein Plus von knapp acht Prozent im Vergleich zum Mai 2017, als der Eigenanteil bei durchschnittlich 1697 Euro lag." Doch die Ungerechtigkeit in Deutschland ist groß: "Den PKV-Angaben zufolge müssen die Pflegebedürftigen in Nordrhein-Westfalen am meisten zahlen. Dort beträgt der Eigenanteil für einen Heimplatz im Schnitt 2326 Euro im Monat" - übrigens der höchste in Deutschland. In Sachsen und Sachsen-Anhalt ist nur knapp die Hälfte fällig (1.201 bis 1205 Euro)."
    Quelle: ntv vom 27.7.2018.
Doch der Eigenanteil wird und muss durch die steigenden Personalkosten weiterhin steigen, damit die Pflegekräfte endlich einen Lohn bekommen, der ihrer körperlich schweren Arbeit und ihrer psychischen Belastung gerecht wird.

Beispiel - Heimplatz in NRW aktuell: Fast 4.500 Euro mtl.!
Leistungsentgelt.jpg
Von diesen hohen Gesamtkosten übernimmt die Pflegekasse ganze 1.775 Euro, den Rest der Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionsaufwendungen und Umlagebeitrag (die von Einrichtung zu Einrichtung schwanken können) muss der Pflegebedürfte (Rente oder Vermögen), seine Kinder oder die Sozialkasse aufbringen. Pflegekasse

Die Höhe des Pflegegrades spielt übrigens seit 2017 keine Rolle mehr bei der Berechnung, seitdem ist die Zuzahlung ist für die Pflegestufen 2 bis 4 gleich, sie beträgt immer 2.000 Euro, Pflegestufe 1 liegt etwas höher. Eine gerechte Lösung, denn für den Grad seiner Pflegebedürftigkeit ist kaum jemand selbst verantwortlich.
  • Pflegestufe 2: Stationäre Leistung 2.770 €, davon werden 770 € übernommen, Rest 2.000 €
    Pflegestufe 3: Stationäre Leistung 3.162 €, davon werden 1.262 € übernommen, Rest 2.000 €
    Pflegestufe 4: Stationäre Leistung 4.175 €, davon werden 1.7.75 € übernommen, Rest 2.000 €
In dem o. a. Rechenbeispiel stecken auch 583 Euro Investitionskosten für das Heim, MONATLICH! Damit sind "die Kosten gemeint, die dem Träger durch Herstellung, Anschaffung und Instandsetzung von Gebäuden und der damit verbundenen technischen Anlagen entstehen. Hierzu gehören Kosten für Gebäudemieten, Finanzierungskosten, Leasingaufwendungen, Abschreibungen und Instandhaltungskosten." Quelle: BIVA Pflegeschutzbund
Die Investitionskosten in meinem Beispiel entstehen bei einer Unterbringung im Einzelzimmer von 23,25 qm inkl. Duschbad. Wenn man diese mit dem durchschnittlichen Hausgeld für Eigentumswohnungen vergleicht.....

Können weder der pflegebedürftige Heimbewohner noch die Kinder die Kosten zahlen, kommt für den Fehlbetrag erst einmal der Sozialhilfeträger aus. Dieser kommt spätestens nach dem Tod auf die Nachkommen zu, selbst wenn der Kontakt zu den Eltern schon lange abgebrochen sein sollte sind sie bis auf wenige Ausnahmen zahlungspflichtig! Meine Mutter(damals selbst schon Rentnerin) sollte 2006 nach dem Tod meiner Großmutter 14.000 € an das Sozialamt zahlen.

Das eigengenutzte ersparte Häuschen wird den Nachkommen zwar nicht weggenommen, aber der erhöhte Selbstbehalt für ein Ehepaar liegt bei nur 3.240 Euro mtl. (lt. Düsseldorfer Tabelle), das heißt, Kinder müssen ihr darüber liegendes Einkommen oder ihr Erspartes opfern. Im Klartext: Der Staat bestraft alle, die durch eigene Arbeit Werte geschaffen haben und belohnt diejenigen, die ihr Geld mit vollen Händen verprasst haben. Das Ferienhaus oder die Ferienwohnung in Spanien oder sonst wo, gehört übrigens nicht zum Schonvermögen wie das selbst bewohnte Eigenheim, sondern muss veräußert oder belastet werden, um die Heimkosten der Eltern zu bezahlen.

Pflegeheime sind ein lukratives Geschäft für Investoren geworden (Heuschrecke im Altenheim), die auf Kosten der Betroffenen oder ihrer Angehörigen und des Pflegepersonals einen unglaublichen Reibach machen. Für mich ein Riesenskandal!

Persönliches Fazit

Trotz der großen Zufriedenheit unserer Mütter in ihren Pflegeheimen, möchte ich nie im Leben in solch einer Einrichtung landen..... Ich vermute, die Nachkriegsgeneration hat eine andere Vorstellung von ihrem "Lebensabend" als Menschen, die große Entbehrungen (II. Weltkrieg) erlitten haben.
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Citronella
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Re: Alt ?

Beitrag von Citronella »

Dieses Thema treibt auch mich immer wieder mal um, man wird schließlich nicht jünger.

Ich habe meine Mutter zuhause bis zu ihrem Tod gepflegt und weiß eines gewiss - das werde ich niemals von meinem Sohn weder erwarten noch verlangen!

Natürlich hofft jeder, geistig und körperlich fit bis ins hohe Alter, einfach mal friedlich einzuschlafen. Aber das hat mit der Wirklichkeit wenig gemein...

Meine Wunschvorstellung wäre ja ein Mehr-Generationenhaus, wo Alt und Jung voneinander profitieren. Aber machen wir uns nichts vor - einmal bettlägrig wäre man sicher auch schnell abgeschoben. Außerdem ist da das Angebot verschwindend gering.

Vorstellen könnte ich mir auch eine kleine Wohngemeinschaft (ca. 10-12 Leute). Jeder hätte sein "eigenes Reich", dazu dann Gemeinschaftsräume. Pfleger, Koch und Putzhilfe wären für alle da. Bestenfalls kennt man sich schon vorher und harmoniert miteinander.

Als Alternative zum Heim eine private Pflege, aus Kostengründen vielleicht aus Polen? Ich sehe das durchaus kritisch, für den Patienten und für die Pflegekraft. Auch muss die Wohnungsgröße passen und auch das Kleingeld. Die Gefahr der Vereinsamung ist nicht zu unterschätzen.

Welche Alternativen gibt es sonst noch?

Die meisten Pflegeheime sind meiner Meinung nach zu groß. Auch empfinde ich es als Skandal, wenn aus der Gebrechlichkeit und Notlage der alten Menschen Profit gemacht wird, das hat mit sozial nichts mehr zu tun. Und ja, es ärgert mich auch, dass derjenige mal wieder der Dumme ist, der sein Leben lang hart gearbeitet und gespart hat!

Saludos
Citronella
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Josefine
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Re: Alt ?

Beitrag von Josefine »

Auszüge der Postings von Oliva und Citronella:
… das heißt, Kinder müssen ihr darüber liegendes Einkommen oder ihr Erspartes opfern. Im Klartext: Der Staat bestraft alle, die durch eigene Arbeit Werte geschaffen haben und belohnt diejenigen, die ihr Geld mit vollen Händen verprasst haben.

Und ja, es ärgert mich auch, dass derjenige mal wieder der Dumme ist, der sein Leben lang hart gearbeitet und gespart hat!


Betrachten wir es mal von der anderen Seite:
Mein Papa (Witwer) ist fast 90 Jahre alt geworden und hat die letzten Jahre im Pflegeheim verbracht. Im letzten Jahr ist er verstorben.

Mein Bruder und ich waren froh, dass unsere Eltern nicht ihr ganzes erspartes Geld verprasst hatten. Geerbt hatten sie nie etwas. So konnte aus seinen Ersparnissen das Pflegeheim bezahlt werden. Sein Geld hätte noch ca. 1 Jahr länger gereicht, danach wären wir Kinder dran gewesen. Aber das wäre für mich und meinen Bruder eine Selbstverständlichkeit gewesen, den vorgesehenen Betrag für den Rest seines Lebens zu bezahlen. Dann hätten wir uns selbst etwas eingeschränkt, z.B. eine Urlaubsreise weniger.

Es ist ein schwieriges Thema. Man weiß halt nicht, was das Alter noch mit sich bringt, ob man ein Pflegefall wird oder nicht.
Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.
Gruß Josefine (Jofina)
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Re: Alt ?

Beitrag von maxheadroom »


Hola todos,
erst mal danke an Oliva fuer die gut recherchierte Info, welche aber nichts an den tatsachen aendert , wir sprechen über Dinge die in der Zukunft eines jeden einzelnen liegen und mehr oder weniger nich vorhersehbar sind. Aus diesem Grund ist es auch sehr schwierig eine zielgerichtete Vorhersage über das eigene Verhalten zu machen , da ja ,zumindest gerade momentan keine aussage über Dinge in der Zukunft zu machen sind :-?
Citronellas Idee mit der WG ist an und für sich auch nicht schlecht hängt aber auch von vielen Dingen ab :| die leider jetzt nicht vorhersehbar sind,
Ich für meinen Teil bin noch auf der Phase des geniessens was mir halt vergönnt ist, eventuell falle ich vielleicht mal glücklicherweise einfach tot um in einer Bar bei einem copa bevor ich bezahlt hab :mrgreen: oder irgendwo auf einer schönen Wanderung einfach in eine schöne Schlucht , am wenigstens würde mir ein zeitlich langes "Leben" in einem schönen Bett behagen, aber wie bemerkt hängt von der Spielleitung ab wie sie das Spiel des Lebens beenden will >:) Noch ein paar aufgefischte Gedanken im allgemeinen
Im Alter schrumpft die eigene Zukunft gegen Null. Dadurch können die Zukunftskonformismen ebenfalls gegen Null schrumpfen. …nach Odo Marquard
Ein Ländervergleich zwischen Deutschland, den USA und Hongkong , in Hongkong, wo hohes Alter vor allem mit hohem Respekt verbunden ist stellt sich sicher manche Frage anders wie bei uns und den USA.
So bleibt uns nichts andderes Übrig wie das hier und jetzt einfach zu geniessen und den Abschluss irgendwie zu meistern, deswegen zum Schluss noch ein Satz von F.Rückert :Dein Vergangenheit ist ein Traum, deine Zukunft ein Wind, darum geniesse den Augeblick zwischen den Beiden die nicht sind.
Saludos y buenas noches y vivir largo y próspero
maxheadroom
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Re: Alt ?

Beitrag von rainer »

Hat nicht auch die Vorstellung einen gewissen Reiz, selbst sein Lebensende bestimmen zu können und zu dürfen, mit allen Konsequenzen?
https://www.berliner-kurier.de/ratgeber ... --24230908
Gruß
rainer
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Re: Alt ?

Beitrag von Miesepeter »

Sage ich doch. Kostet zwar etwas Selbstüberwindung, aber wenn man die Realität (der Inexistenz der Unsterblichkeit) mit Vernunft und Einsicht akzeptiert, und sich ernstlich und konsequent mit den verfügbaren Möglichkeiten auseinandersetzt, ergeben sich durchaus einfache und vor allem unspektakuläre Möglichkeiten, die mit wenig Aufwand und völlig unproblematisch verfügbar sind, und auch ohne nennenswerte Kosten.
Ich weiss nicht, ob ich bin wo ich hinwollte, aber sicher da wo ich hin sollte.
Warum kann der Friedenskampf nicht friedlich ausgetragen werden?
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Re: Alt ?

Beitrag von Cozumel »

rainer hat geschrieben: So 14. Okt 2018, 10:03 Hat nicht auch die Vorstellung einen gewissen Reiz, selbst sein Lebensende bestimmen zu können und zu dürfen, mit allen Konsequenzen?
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Ich finde das sehr gut. Ich fürchte nur, das wird in DE wieder erst in 50 Jahren kommen.
Ich würde es bei Alzheimer anwenden.
Black Lives Matter
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