Wer liest gerade was?

Schmökern in Bücher über Spanien und Werken spanischer Autoren.
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Banane_und_Zwieback
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von Banane_und_Zwieback »

... Bei Philosophie bin ich dabei.

Zusätzlich zu meinem Standard-Zeitschriften-Lesestoff "Oldtimer Markt" und "Oldtimer Praxis", liegt bei mir seit Wochen in der Küche ein kleines Buch mit dem Titel "Epiktet - Handbüchlein der Moral".

Nicht schnell und viele Seiten in kürzester Zeit zu lesen ist für mich massgebend, sondern den Inhalt versuchen zu verstehen. Ich liebe es, aus diesem Büchlein morgens ein paar Zeilen zu lesen, mir den ganzen Tag darüber mehr oder weniger erfolgreich Gedanken zu machen, um abends oftmals genauso unwissend darüber einzuschlafen, wie ich morgens aufstand.

Dies empfinde ich jedoch nicht tragisch, denn 'täglich grüßt das Murmeltier' ... oder eben 'Epiktet'.

Grüße zum Abend
Bäffel
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maxheadroom
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von maxheadroom »

Hola todos y Banane und Zwieback,
es ist eine interessante Beschäftigung sich mit den Vordenkern auseinander zu setzen , da gab es ja schon einige und die haben schon viel hinterlasssen , aber wie man an den Dingen in der Welt sieht hat es nicht viel gebracht >:) :d >:)
Von deinem bevorzugten stammt ja auch dieser richtig Satz
Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt, die Bücher sind voll davon - woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.
Saludos
maxheadroom
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Banane_und_Zwieback
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von Banane_und_Zwieback »

Guten Morgen Maxheadroom,

tja - dies ist tatsächlich die Problematik, seit wir, dank Eva und ihrem Vertrauen in die hinterhältige Schlange, aus dem Paradies vertrieben wurden. In diesem Zusammenhang fällt mir selbstverständlich das 'Buch der Bücher' u.a. mit den, mir persönlich sehr zuträglichen, Zitaten des Königs Salomo ein.

Es liegt freilich an jedem Einzelnen, etwas für und sich in die Richtung des Guten zu bewegen. Wer dem Teufel huldigt, wird dessen Sklave sein, auch wenn er erstmal für die Verhaltensweisen vordergründig entlohnt wird.

Ich behaupte, ich habe heute schon Gutes getan: Freitags habe ich nämlich grundsätzlich frei und mein Chef hat somit keinen Grund sich über mich zu ärgern. Er kann wohl ganz entspannt in das bevorstehende Wochenende starten.

Viele Grüße
Bäffel
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hundetraudl
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von hundetraudl »

Momentan habe ich ein kleines Büchlein gelesen
" Niemand wird ungestraft unter Palmen wandern " von Wilhelm Lanek. Ein Buch über die Costa Blanca zum schmunzeln.
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)
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chris
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von chris »

Da ich abends nun wieder relativ häufig ein Buch zur Hand nehme, will ich diese Rubrik mal wieder aus der Versenkung heben. Vielleicht können sich hier ja auch diejenigen einbringen, die bei den spanischen Themen eher zu den stillen Lesern gehören? Wir würden uns freuen.

Ich lese in letzter Zeit vor allem Bücher von spanischen Autoren, da mich das typische US-Buch, das immer irgendwo mit Senatoren oder Polizeichefs, die wiedergewählt werden wollen, daherkommt, nicht mehr anspricht. Da bevorzuge ich Literatur aus der Heimat, und diesmal gewissermaßen direkt vor der Haustür.

Allerdings muss ich das Thema gleich mit einer Buch-Nicht-Empfehlung für alle Residenten neu beleben, denn das Werk erfüllt seinen Anspruch aus dem Klappentext leider überhaupt nicht:

Pablo Poveda
Crimen En Altea Hills
(Gabriel Caballero 17)

Gabriel, con la ayuda (y la molestia) de la incisiva periodista Rosario, se sumerge en el glamuroso y peligroso mundo de la Costa Blanca. Su investigación los llevará de los callejones del casco antiguo de Altea, a las lujosas mansiones de Altea Hills, donde las fortunas se blanquean y las verdades se entierran.

Mit der Hilfe (und der Belästigung) der scharfsinnigen Journalistin Rosario taucht Gabriel in die glamouröse und gefährliche Welt der Costa Blanca ein. Ihre Ermittlungen führen sie von den Gassen der Altstadt von Altea zu den luxuriösen Villen von Altea Hills, wo Vermögen gewaschen und Wahrheiten begraben werden.
(deepl.com)
Als jemand, der seit zwei Jahrzehnten in Altea lebt, habe ich dieses Buch natürlich mit Begeisterung aufgeschlagen und wollte abtauchen in ein mir bekanntes Setting. Doch leider war da nichts anderes zu fühlen, als dass der Autor in seinem Leben nie in Altea gewesen sein kann, und nur ein paar Klischees bedient, die er irgendwo aus dem Internet gezogen hat.

Die meiste Zeit ist man in der Ferienwohnung und deren Umgebung, irgendwo in Alteas Altstadt, wo man überraschenderweise direkt vor der Tür parken kann. Dann gibt es als Handlungsort noch eine Künstlerwerkstatt, ebenfalls mit Parkplatz direkt vor der Tür und natürlich den Hafen, zu dem man nicht in maximal zehn Minuten zu Fuß geht, sondern auch mit dem Kraftwagen fährt. Für eine Szene gibt es auch eine fette russische Villa in den Hills, allerdings ist mir die Serpentinenstraße, die von Altea Hills zum Parkplatz vor dem Haus in der Altstadt führt, völlig unbekannt, und bei der Länge der Fahrt müsste der Protagonist eigentlich bis mindestens nach Benidorm gekommen sein.

Wahrscheinlich liegt eine der Erklärungen darin, dass es sich um den 17. (!) Fall des Gabriel Caballero handelt, die Bücher werden also im Akkord verfasst und letztlich ist den Fans die Kulisse wohl egal, hauptsache der Romanheld löst sämtliche Probleme im Alleingang, und wenn ihn mal ein Schurke von einem Boot ins Mittelmeer wirft, dann wird er von einem Fischerboot wieder rausgeholt und an Land gebracht.

Fazit: Seichte Unterhaltung für alle, die noch nie in Altea waren, und sich ein eigenes völlig falsches Bild voller Klischees von dieser schönen weißen Künstlerstadt machen wollen.
Saludos,
Chris


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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von baufred »

@chris: ... da haben wir ja die gleiche Tür geöffnet >:d< ....

Schon seit einiger Zeit ist 'leichte' und gut lesbare spanische Literatur in meinem Fokus :> ...

Trotz seiner möglichen lokalen Defizite bei seinen Ortsbeschreibungen, hat Pablo Poveda eine relativ leicht lesbare 'Feder'. Seine Wortwahl und Satzkonstrukte sind für 'Avanzados' gut lesbar und man muss nur mal im Einzelfall die eine oder andere Vokabel nachschlagen.

Auch seine bisher 2-teilige Krimis im Süden der CB (Alicante bis Torrevieja) > 'Sangre y raíces' sind ebenso mehr oder weniger leicht zu lesen und man findet immer wieder im Text vor Ort bekannte 'Lokalitäten' ... m.A.n. auch kapitelweise kurzweilig zu lesen ...

Auch Mario Escobar hat mit seinen lokalen Krimis (BCN + Kanaren) ein 'lockeres' Händchen beim Schreiben und ist speziell mit seinen Gesprächstexten gut für den eigenen Gebrauch im Alltag auswertbar :> ....
Saludos -- baufred --
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Florecilla
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von Florecilla »

Versehentlich habe ich mir kürzlich bei der Online den Thriller Zerrissen von Juan Gómez-Jurado heruntergeladen. Nun war er einmal ausgeliehen, also habe ich ihn auch gelesen.

Ich wäre niemals darauf gekommen, dass hier ein spanischer Autor am Werke war. Handlungsort ist Washington und auch die Namen der Protagonisten sind keinesfalls spanisch. So habe ich erst einmal gegoogelt, ob es sich tatsächlich um einen spanischen Autor handelt. Und so ist es: Juan Gómez-Jurado, wurde 1977 in Madrid geboren und war als Journalist für Radio und Fernsehen tätig (u. a. Radio España und Canal+). Für seine journalistischen Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet und seine Romane werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

"Zerrissen" hat mir sehr gut gefallen und für Thriller-Fans würde ich eine klare Empfehlung aussprechen.
Saludos,
Florecilla (Margit)


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chris
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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von chris »

Las Bocas del Monte von Matilda Oliveira

Ein relativ frisch erschienenes Buch, für das ich mich entschieden habe, weil es wieder einmal in Spanien spielt und ein interessantes Setting verspricht (also nicht der USA-Schund, bei dem - egal wie - immer ein Staatsanwalt oder Polizeichef auftaucht, der unbedingt wiedergewählt werden möchte):

Nein, wir befinden uns in einem fast verlassenen Bergdorf in einer eher trostlosen Umgebung in Nordwestspanien. Und obwohl es Winter ist und ringsrum alles kahl und erbärmlich, sprießen in unserem abgelegenen Dorf die Gemüsegärten. Was für die Bewohner völlig normal ist, ist für die Protagonistin namens Vega natürlich zuerst einmal etwas zwischen Wunder und Schock, als sie am angegebenen Ort vorstellig wird, um das seit langem unbewohnte Haus ihrer kürzlich in der Stadt Ourense verstorbenen Mutter für einen Verkauf auszuräumen und klarzumachen.

Zu Beginn geizt das Buch nicht mit Beschreibungen und führt uns ein in die absurde Szenerie, was ich spannend fand. Es ist kein wirklicher Spoiler, da das Buch bereits am Anfang darauf eingeht, wenn man erwähnt, dass das Geheimnis unter dem Berg ruht, in Form eines seltsamen Organismus, welcher sich von lebendig begrabenen Menschenopfern speist, was bei nur einem knappen Dutzend fast ausschließlich älteren Einwohnern natürlich per se ein etwas sonderbares System ist, aber immerhin hält so ein Körper das Ganze einige Jahrzehnte am Laufen.

Neben den üppigen Gemüseernten uns bekannter Produkte, produziert der Berg auch sonderbare organische Früchte, die nach dem schmecken, was der Vergrabene am besten kochen konnte, um es auf eine Kurzversion runterzubrechen. Vega ist völlig geflasht, als sie sich nach vielen Jahrzehnten Abstinenz in der Frucht aus dem Garten erneut Mami's Sonntagsgulasch mit extra viel Loorbeer und der Prise Gewürzpaprika neu erschmeckt, da muss man nicht fragen, wer dort verscharrt wurde. Aber war Mami nicht gerade einige hundert Kilometer entfernt in einer Seniorenresidenz verstorben?

Bis hierhin wirklich gut und mysteriös wie die frühen Werke Stephen Kings, wird es ab dann leider zäh wie Kleister, natürlich werden wir schrittweise zusammen mit Vega mit dem geheimnisvollen Organismus bekannt gemacht, und Vega, beruflich als Kopföffnerin in Santiago tätig, analysiert alles genau so wie sie es mit ihren Patienten daheim tun würde, nur dass sie hier gleichzeitig diejenige ist, die auf dem Sofa liegt und exploriert wird.

Während es unter ihren Füßen pulsiert, der Boden immer warm ist und über allem ein süßlicher Geruch hängt, muss sie sich entscheiden: zu Ex-Mann und Tochter in die Zivilisation zurückkehren, oder aber im Dorf bleiben und sich neben ihrer Mutter verscharren lassen, denn der geht so langsam der Saft aus. Die sonderbaren Alten im Dorf protokollieren alles, von der Ernte über die Temperatur bis hin zur Effizienz eines aus den Früchten gewonnenen Allheilmittels, das macht, dass Blinde wieder gehen und Lahme wieder sehen. Oder so ähnlich. Da würde man natürlich nur ungern drauf verzichten, und die Uhr tickt, wie die Protokolle belegen.

Es geht in ca. 2/3 des Buches nur um den inneren Konflikt von Vega: bleibe ich bei meiner Tochter oder bei meiner Mutter? Wie man unschwer erkennt, ist dieses Buch sehr feminin gehalten. Zum Ende hingegen nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf, irgendwie möchte man schon wissen, wie sie sich entscheidet, und plötzlich steht da überraschend noch jemand bereit und bietet sich als Opfer an. Auf den letzten Seiten wird plötzlich der Zeitraffer rausgeholt; der Abgabetermin das Manuskripts rückte offenbar gefährlich nah. Ich bin ja absolut kein Freund von Geschichten, bei denen man 50 Seiten vor der letzten denkt, dass hier ein ideales Ende gewesen wäre, ohne in endlosen Epilogen jeden einzelnen weiteren Verlauf durchzukauen, aber auf wenigen Seiten Fakten zu schaffen, auf die man ein ganzes Buch lang hingeführt wird, fand ich doch etwas spontan.


Und eine Zusammenfassung meiner Eindrücke? Die Geschichte folgt zum Teil einer etwas eigenartigen Logik, und auch das Grundkonzept hinkt, denn es kommt ja nicht alle zehn Jahre frisches Blut ins Dorf, damit eine Chance darauf besteht, dass es immer so weiter geht mit den satten Ernten und dem Wunderlikör. Zwar ist es vor dem Hintergrund des Aussterbens der Dörfer in der spanischen Provinz durchaus nachvollziehbar, dass dort lediglich eine Handvoll Herrschaften im fortgeschrittenen Rentenalter leben, aber man würde dann doch eher davon ausgehen, dass eh in ein paar Jahren Schicht im Schacht ist, warum sich also noch groß Gedanken machen, ob man nochmal für ein paar Jahrzehnte Laufzeit einen Menschen opfern soll, der die Gärten auch nach dem Tod aller Einwohner auf Vollgas produzieren ließe? Außerdem hatte Vega als Kind immerhin bis zum 9. Lebensjahr zusammen mit ihrer Mutter im Dorf gelebt, wird uns aber so präsentiert, als wäre sie dort heutzutage, knapp 30 Jahre später, in einer ihr absolut unbekannten Umgebung. Klar, man erinnert sich nicht an jedes Detail seiner Kindheit, aber so vollständig ist die Amnesie normalerweise nicht.

Ich weiß nicht, ob es das Buch schon auf Deutsch gibt, aber wer Spanisch spricht und mal etwas Anderes sucht als den üblichen Ferienroman, der ist sicherlich ganz gut bedient mit Las Bocas del Monte. Man braucht halt in der Mitte etwas Durchhaltevermögen, dafür verliert sich das Werk aber nicht in der Belanglosigkeit so vieler anderer Bücher.
Saludos,
Chris


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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von Frambuesa »

chris hat geschrieben: Sa 22. Aug 2026, 13:29 Las Bocas del Monte von Matilda Oliveira
Tolle Buchempfehlung 👍, aber leider:
Gibt es nicht in Deutsch und in Spanisch wage ich mich nicht daran. Wäre ansonsten schon ein Krimi meiner Couleur :sad: :
Hat mir auch gefallen, weil es sich um einen Krimi aus dem Norden Spaniens handelt, wo es ohnehin vor mystischen Erzählungen nur so wimmelt und ich mich seit Wochen damit beschäftige :smile:

Was mir an deinem Beitrag aber besonders auffällt, ist deine Beurteilung/Einschätzung der Handlungsaufteilung.
Ja, das kann ich (leider) auch als Verfasserin von Erzählungen, Berichten etc. bestätigen:
chris hat geschrieben: Sa 22. Aug 2026, 13:29 . . . wir befinden uns in einem fast verlassenen Bergdorf in einer eher trostlosen Umgebung in Nordwestspanien. Und obwohl es Winter ist und ringsrum alles kahl und erbärmlich, sprießen in unserem abgelegenen Dorf die Gemüsegärten. Was für die Bewohner völlig normal ist, ist für die Protagonistin namens Vega natürlich zuerst einmal etwas zwischen Wunder und Schock . . .

Zu Beginn geizt das Buch nicht mit Beschreibungen und führt uns ein in . . .
Bis hierhin wirklich gut und mysteriös - wird es ab dann leider zäh wie Kleister . . .
. . . Zum Ende hingegen nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf . . . Auf den letzten Seiten wird plötzlich der Zeitraffer rausgeholt; der Abgabetermin das Manuskripts rückte offenbar gefährlich nah.
Der Anfang eines Berichts oder einer Erzählung geht mir oft recht flott und flüssig aus der Feder. Die Gedanken überschlagen sich fast, und wenn das erste „Pulver“ verschossen ist, wird es zäh, komme ich „aus dem Tritt“ und muss mich zum Weiterschreiben zwingen und dann klingt es häufig zäh und lustlos. Nun ja, und nach einer Weile denke ich dann: „Wird Zeit, dass du die Sache nun mal zu Ende bringst.“ Und dann wird es so hektisch, als stünde mir irgendein Verlag oder so im Nacken.
Vielleicht geht es ja auch manchen richtigen Autoren so :-?
Saludos Frambuesa





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Eine Reise erhält ihre Bedeutung stets durch die Perspektive und Intention,
aus der sie unternommen wird

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Re: Wer liest gerade was?

Beitrag von baufred »

... na denne - dann doch mal leicht lesbarer spanischer Krimi-Lesestoff > m.M.n. mit Alltagswortschatz und vielen gut verständlichen alltagstauglichen Gesprächs'partien' - leider nicht in Deutsch ...
>> Aitor Belmonte - Serie 'Los casos de Julio Barral' ...
eine Serie, die in mehreren spanischen Städten spielt > Gijón, Sevilla, Zaragoza, Salamanca, Valencia etc.

@Frambuesa: ... schon vor längerer Zeit mehrfach erwähnt > Autorin: Dolores Redondo - sowohl in Spanisch, wie auch in Deutsch verfügbar - sogar bereits verfilmt > ein mystischer Krimi-3-Teiler > Baztán-Trilogie - spielt in einem Tal in Navarra
Saludos -- baufred --
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