Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Ereignisse und aktuelle Geschehnisse aus Politik, Wirtschaft und Umwelt (Klima-, Natur- und Tierschutz) werden hier diskutiert.
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chris
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von chris »

Ich hatte hier schon großen Spaß beim Geburtstag kleiner Leute, mit sich auflösenden Verklebungen an Pappbechern und natürlich mit dem ekligen Schmadder in den sich die neuartigen Strohhalme nach wenigen Minuten verwandeln, so dass ich jederzeit und gerne zu Plastik greife, welches hier in aller Regel mehrfach verwendet wird.
Es gibt aber auch nach wie vor die ganz dünnen Plastikbecher und das wabbelige Plastik-Besteck, welches früher eindeutig Einweg war und jetzt offiziell für mehrmaligen Gebrauch angepriesen wird.
Saludos,
Chris
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maxheadroom
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von maxheadroom »

Hola todos,
da ist mir doch bei der Lektüre meiner diversen Newsletter ein etwas philosophischer Text bei Telepolis untergekommen, der die Situation in der wir uns befinden ganz gut beschreibt :mrgreen: und uns vor Augen führt das wir eben selbstverantwortlich handeln sollten :-?
Das kurze Statement will ich gerne hier zum nachdenken bekanntmachen :
Dem Planeten ist, wenn man ihm einen imaginären Subjekt-Status geben möchte, die Existenz der Menschen egal; er kann Umweltschäden u. ä. über Tausende oder Millionen Jahre ausgleichen. Umweltschutz ist folglich Selbstschutz der Menschen, wenn sie Folgen ihres Tuns für sich selbst abmildern wollen.
Aber ich habe da keine Hoffnung :mrgreen: :d >:)
Saludos
maxheadroom
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Beefeater
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Beefeater »

maxheadroom hat geschrieben: Di 18. Mär 2025, 22:56 Dem Planeten ist, wenn man ihm einen imaginären Subjekt-Status geben möchte, die Existenz der Menschen egal; er kann Umweltschäden u. ä. über Tausende oder Millionen Jahre ausgleichen. Umweltschutz ist folglich Selbstschutz der Menschen, wenn sie Folgen ihres Tuns für sich selbst abmildern wollen.[/align]
Aber ich habe da keine Hoffnung :mrgreen: :d >:)
Da die Menschheit schon seit Ende 2023 8Mrd erreicht hatte, heute wohl schon 8.4 Mrd und sich alle "Traumtänzer" auf die 9Mrd und dann 12Mrd freuen, habe ich auch keine Hoffnung mehr. Ich hoffe nur noch, dass ich das unausweichliche Drama nicht mehr erleben muss.
Werde wohl sicherheitshalber die Grundstücksmauer 1m höher mauern und Türme einbauen >:)
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von globetrotter11 »

Beefeater hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 11:15
maxheadroom hat geschrieben: Di 18. Mär 2025, 22:56 Dem Planeten ist, wenn man ihm einen imaginären Subjekt-Status geben möchte, die Existenz der Menschen egal; er kann Umweltschäden u. ä. über Tausende oder Millionen Jahre ausgleichen. Umweltschutz ist folglich Selbstschutz der Menschen, wenn sie Folgen ihres Tuns für sich selbst abmildern wollen.[/align]
Aber ich habe da keine Hoffnung :mrgreen: :d >:)
Da die Menschheit schon seit Ende 2023 8Mrd erreicht hatte, heute wohl schon 8.4 Mrd und sich alle "Traumtänzer" auf die 9Mrd und dann 12Mrd freuen, habe ich auch keine Hoffnung mehr. Ich hoffe nur noch, dass ich das unausweichliche Drama nicht mehr erleben muss.
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Beefeater »

globetrotter11 hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 13:36
Beefeater hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 11:15
maxheadroom hat geschrieben: Di 18. Mär 2025, 22:56 Dem Planeten ist, wenn man ihm einen imaginären Subjekt-Status geben möchte, die Existenz der Menschen egal; er kann Umweltschäden u. ä. über Tausende oder Millionen Jahre ausgleichen. Umweltschutz ist folglich Selbstschutz der Menschen, wenn sie Folgen ihres Tuns für sich selbst abmildern wollen.[/align]
Aber ich habe da keine Hoffnung :mrgreen: :d >:)
Da die Menschheit schon seit Ende 2023 8Mrd erreicht hatte, heute wohl schon 8.4 Mrd und sich alle "Traumtänzer" auf die 9Mrd und dann 12Mrd freuen, habe ich auch keine Hoffnung mehr. Ich hoffe nur noch, dass ich das unausweichliche Drama nicht mehr erleben muss.
Werde wohl sicherheitshalber die Grundstücksmauer 1m höher mauern und Türme einbauen >:)
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Ich muss zugeben, das war auch mein erster Gedanke.
Was würde wohl das Bauamt dazu sagen, wenn ich denen als Grund für den Umbau
dann die kommenden Horden von Orks angebe, die abzuwehren sind... :mrgreen:
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von maxheadroom »

Hola todos ,
alles in allem einfach eine traurige Angelegenheit ,irgendwie kann ich froh sein das ich aus welchen Gründen auch immer eine eingermassen angenehme Lebensspanne hatte und noch habe :-?
Stellt man sich die 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte in ein Kalenderjahr komprimiert vor, so existiert das moderne menschliche Leben seit 37 Minuten auf dem Planeten. In den letzten 0,2 Sekunden dieser Zeit haben wir ein Drittel der natürlichen Ressourcen der Erde verbraucht.
Wenn die derzeitige Abholzungsrate anhält, werden die Regenwälder der Welt in 100 Jahren verschwunden sein. Der Mensch stellt 0,01 Prozent des gesamten Lebens auf der Erde dar, hat aber den Verlust von 83 Prozent aller wilden Säugetiere und der Hälfte aller Pflanzen verursacht.
keine tröstlichen AUssichten , aber vielleicht gelingt der jungen Generation noch ein Umschwung , wobei da meine Hoffnung nicht allzu gross ist :((
Saludos
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von balina »

Beefeater hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 14:42
globetrotter11 hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 13:36
Formblatt 'Obra mayor' schon ausgefüllt???? :-D
Ich muss zugeben, das war auch mein erster Gedanke.
Was würde wohl das Bauamt dazu sagen, wenn ich denen als Grund für den Umbau
dann die kommenden Horden von Orks angebe, die abzuwehren sind... :mrgreen:
Schreib doch einfach rein, dass du nicht wie im Meer das ganze Plastezeug der Vorbeikommenden Scharen in den Beeten haben möchtest. Es sei schließlich sehr ungesund und außerdem befürchtest du, dass es mit dem Gießwasser ins Meer gelangt. >:)
_____________
lieben Gruß
balina

Ein bisschen Grütze unter der Mütze ist schon was nütze.
Aber ein gutes Herz unter der Weste ist wohl das Beste.
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von maxheadroom »

Hola todos,
einfach auch noch was ist zwar in englisch aber es gibt ja genügend Übersetzungsprogramme,wenn vielleicht auch nicht alles 100% stimmig ist macht es doch ein wenig nachdenklich :-? ‘A bombshell’: doubt cast on discovery of microplastics throughout human body
- „Eine Bombe“: Zweifel an der Entdeckung von Mikroplastik im gesamten menschlichen Körper

saludos
Maxheadroom
Zuletzt geändert von Oliva B. am So 18. Jan 2026, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Linküberschrift mit Übersetzung eingefügt
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Kiebitz
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Kiebitz »

Interessanter Artikel. Habe ihn mit KI zusammengefasst:

Hallo! Gerne fasse ich die Webseite für dich zusammen.

Die Webseite des Guardian berichtet über Zweifel, die von einigen Wissenschaftlern an der Entdeckung von Mikroplastik im menschlichen Körper geäußert werden. Während die Verschmutzung der natürlichen Welt durch Plastik unbestritten ist, bezweifeln Forscher die gesundheitlichen Schäden, die durch Mikroplastik im menschlichen Körper verursacht werden könnten.

Einige hochrangige Studien, die Mikro- und Nanoplastik (MNPs) im Gehirn, in Hoden, Plazentas und Arterien nachgewiesen haben, werden nun in Frage gestellt. Wissenschaftler vermuten, dass die Ergebnisse auf Verunreinigungen und falsch-positive Messungen zurückzuführen sein könnten, insbesondere da die analytischen Techniken für diese winzigen Partikel an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit liegen.

Einige kritisierten Studien werden im Detail besprochen, darunter eine, die steigende Mengen von MNPs im Gehirn festgestellt hat und von anderen Wissenschaftlern als "ein Witz" bezeichnet wurde, da Fett im Gehirn leicht zu falsch-positiven Ergebnissen führen kann. Auch Studien zu MNPs in Hoden und Arterien werden kritisiert, da sie angeblich nicht ausreichend Kontrollproben oder Validierungsschritte durchgeführt haben.

Die Methode Py-GC-MS, die zur Messung der Masse von MNPs verwendet wird, steht ebenfalls unter besonderer Kritik, da sie fälschlicherweise Plastikpartikel identifizieren kann, wenn noch Gewebereste vorhanden sind. Einige Forscher halten die berichteten Mengen von MNPs in Organen für biologisch nicht plausibel, da nur sehr kleine, nano-große Partikel biologische Barrieren überwinden können, die mit aktuellen Instrumenten schwer nachzuweisen sind.

Die Sorge ist, dass fehlerhafte Beweise zu Fehlleitungen bei Regulierungen und Politiken führen könnten und Lobbyisten der Plastikindustrie dazu ermutigen könnten, reale Bedenken als unbegründet abzutun.

Die gute Nachricht ist, dass die analytischen Methoden zur Messung von MNPs sich schnell verbessern. Es gibt immer weniger Zweifel daran, dass MNPs im Körper vorhanden sind, aber die genaue Menge ist noch unklar.

Bis mehr robuste Daten vorliegen, raten Experten zur Vorsicht:

Weniger Plastik verwenden, besonders beim Erhitzen von Speisen oder beim Trinken aus Plastikflaschen.
Wohnräume gut lüften.
Lebensmittel oder Getränke, die in Plastikbehältern erhitzt wurden, meiden.
Wasserfilterung durch Aktivkohle kann helfen, die Aufnahme von MNPs zu reduzieren.

Es wird betont, dass Behandlungen, die behaupten, Mikroplastik aus dem Blut zu reinigen, wissenschaftlich nicht belegt sind und potenziell schädlich sein können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Existenz von Mikroplastik im Körper wahrscheinlich ist, aber die genauen Mengen und gesundheitlichen Auswirkungen sind noch Gegenstand intensiver Forschung und Debatte, wobei die Qualität der Studien eine entscheidende Rolle spielt.

Hast du weitere Fragen zu diesem Thema oder möchtest du etwas Bestimmtes wissen?
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Re: Mittelmeer-Plastikmüll landet im Magen

Beitrag von Hobbykoch »

Ich befasse mich mit dem Thema ja auch schon lange.
In Bezug auf Mikro und Nanoplastik sollten wir besonders auf unsere Umverpackungen achten. Wasserflaschen sind wohl hier eine große Quelle. Familien werden immer kleiner und somit werden auch angebotene Portionsgrößen immer kleiner, also pro 100g Ware prozentual mehr Plastik. Dazu steigen Fertigprodukte stetig zwischen 10 und 15%. Almería ist zB einer der Hauptverschmutzer des Mittelmeers. Europa möchte eben Erdbeeren und Tomaten 12 Monate.
Einem ausgenommenen Fisch kann tatsächlich Nano Plastik im Gewebe nachgewiesen werden. Aber das soll verglichen zu unserer durchschnittlichen Lebensweise lächerlich sein. Jeder einzelne kann dazu beitragen indem er seine Lebensweise ändert, aber das werden eben nur ganz wenige tun. Daher wird das alles nur noch schlimmer, anstatt besser.
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