Das Okupas-Thema spielt wohl eine viel größere Rolle für "Teilzeitspanier" als für für Dauerresidenten. Es ist nun mal wahrscheinlicher, dass man nach einigen Monaten Abwesenheit Okupas im Haus hat als wenn man mal eben zum Einkaufen außer Haus war. Wenn wir wie geplant eine Immobilie kaufen, werden wir aller Voraussicht nach auch zur ersten Gruppe gehören.
Es soll ja durchaus gute Security-Lösungen geben, die dann auch direkt mit der Polizei verbunden sind und schnell reagieren können. Gibt es im Forum konkrete Erfahrungen mit solchen Anbietern? Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Okupas, den Strom&Wasser abzustellen ist keine Straftat mehr!
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Micky1188
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Re: Okupas, den Strom&Wasser abzustellen ist keine Straftat mehr!
Das mit den Okupas und "Teilzeit-Spaniern" siehst du richtig.
Da wir Dauerresidenten sind, zwei Hunde, eine gute Alarmanlage und einige Kameras haben, brauchen wir keinen Sicherheitsdienst.
Vor Einbruch und Diebstahl schützt das aber nicht 100%, die Bandidos kommen trotzdem.
Wir sind zusätzlich noch mit allen Nachbarn in whatsapp gruppen organisiert. Da sind einige "Hausmeister Krauses" dabei, die alles genau im Auge behalten und gleich Warnungen raushauen, wenn was merkwürdig ist.
Ich kann mich aber erinnern, das andere Foristen mit ihrem Sicherheitsdienst ziemlich zufrieden waren.
Reaktionszeiten und Preise sind wohl in Ordnung. Aus der Erinnerung werden ca. 50€/monatlich aufgerufen.
Saludos, Mike
Da wir Dauerresidenten sind, zwei Hunde, eine gute Alarmanlage und einige Kameras haben, brauchen wir keinen Sicherheitsdienst.
Vor Einbruch und Diebstahl schützt das aber nicht 100%, die Bandidos kommen trotzdem.
Wir sind zusätzlich noch mit allen Nachbarn in whatsapp gruppen organisiert. Da sind einige "Hausmeister Krauses" dabei, die alles genau im Auge behalten und gleich Warnungen raushauen, wenn was merkwürdig ist.
Ich kann mich aber erinnern, das andere Foristen mit ihrem Sicherheitsdienst ziemlich zufrieden waren.
Reaktionszeiten und Preise sind wohl in Ordnung. Aus der Erinnerung werden ca. 50€/monatlich aufgerufen.
Saludos, Mike
... Et het noch emmer joot jejange
- chris
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Re: Okupas, den Strom&Wasser abzustellen ist keine Straftat mehr!
Auch als Vollzeit-Spanier fährt man gelegentlich in der Urlaub, und dann ist ein Heim genauso ungeschützt wie das eines Teilzeit-Spaniers.Micky1188 hat geschrieben: ↑Fr 17. Jul 2026, 21:25 Das Okupas-Thema spielt wohl eine viel größere Rolle für "Teilzeitspanier" als für für Dauerresidenten. Es ist nun mal wahrscheinlicher, dass man nach einigen Monaten Abwesenheit Okupas im Haus hat als wenn man mal eben zum Einkaufen außer Haus war. Wenn wir wie geplant eine Immobilie kaufen, werden wir aller Voraussicht nach auch zur ersten Gruppe gehören.
Es soll ja durchaus gute Security-Lösungen geben, die dann auch direkt mit der Polizei verbunden sind und schnell reagieren können. Gibt es im Forum konkrete Erfahrungen mit solchen Anbietern? Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Unsere im Sommer stets ausgemergelte Indoor-Katze könnte auch keinen adäquaten Schutz bieten.
Natürlich spielt die Lage eine Rolle, das Anwesen in der Wildnis oder in einer Urbanisation, wo viele Monate lang nur jedes zehnte Haus bewohnt ist, ist natürlich leichter zu kapern als unser Haus, das sich in der Stadt und in engster Nähe zu diversen Nachbarn befindet, die sofort Alarm schlagen würden, wenn plötzlich jemand Unbekanntes hier einzieht.
Gitter und Alarmanlage sind trotzdem vorhanden, letztere kostet - wie der Spanier sagt - zwar ein Auge vom Gesicht (lustigerweise die gleichen Initialen wie ein A*sch voll Geld), also rund 60 Euro im Monat, Tendenz stetig überproportional steigend, ist aber sehr wichtig, wenn es um die Beweisführung geht, dass die Besetzer noch keine 48 Stunden im Haus sind, sondern erst gerade eben eingestiegen sind. Dann kann die Polizei sie nämlich entfernen.
In diesem Zusammenhang hört man zum Beispiel vom Pizza-Trick, bei dem sich die Okupas zwei, drei Tage vorher eine Pizza zur gewählten Adresse bestellen, diese vor der Tür entgegennehmen und dann mit der Quittung nachweisen, dass sie vorgestern schon hier waren. Eine Alarmanlage mit Verbindung zu einem Sicherheitsdienst kann den Gegenbeweis führen, und es kommt gar nicht erst so weit.
Auch wenn die Schilder es vermuten lassen, kommt ja ggf auch kein Gorilla auf einem schweren Motorrad angerast, sobald die Glocke klingelt, sondern wenn sich der Besitzer beim Kontaktversuch der Alarmfirma nicht meldet bzw das Codewort nicht sagt, wird die Polizei informiert.
Saludos,
Chris
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Re: Okupas, den Strom&Wasser abzustellen ist keine Straftat mehr!
Viele Fragen auf einmal, hier die Antworten.Katzenmama hat geschrieben: ↑Fr 17. Jul 2026, 19:04chris hat geschrieben: ↑Fr 17. Jul 2026, 07:41Du findest es also nicht ganz in Ordnung, wenn ein Ehemann seiner getrenntlebenden Frau und wahrscheinlich den gemeinsamen Kindern den Stromvertrag kündigt, nur weil er, aus sicherlich sehr guten Gründen, nicht mehr dort wohnen darf?Neun Monate Freiheitsstrafe für einen gekündigten Stromvertrag
Oder sind dir 9 Monate Freiheitsentzug für deinen Geschlechtsgenossen zu viel?
Wie viele Monate wären dann nach deiner Meinung gerechtfertigt?
Oder hätte er freigesprochen werden sollen?
Die Hintergründe sind dir ebenso unbekannt wie mir, ich für meinen Teil erwähnte das auch:
Erst einmal ist nur von einer Scheidung die Rede, ob es gute Gründe gibt oder nicht ist ebenso wenig bekannt, wie die Tatsache, ob die Trennung eventuell sogar aktiv von ihm ausgeht, weil die Frau eine Affäre hat, mit der sie jetzt in der gemeinsamen Wohnung lebt, oder ob sie diese für sich alleine vorübergehend zugesprochen bekommen hat, weil wir in einem Land leben, in dem niemand nach den Details fragt, sondern fest davon ausgegangen wird, dass der Mann sich schon irgendwie durchschlagen und teure Hotelnächte finanzieren kann (weil es keine Männerhäuser gibt, in denen er Schutz findet), während die Frau erst einmal in der gemeinsamen Wohnung bleiben darf. Das wissen wir nicht. Von Kindern ist auch keine Rede, die hast du hinzuerfunden.
Was wir wirklich wissen: Es geht um eine Frau, die in der Trennungsphase die alleinige Nutzung der gemeinsamen Wohnung hat, während der Mann den Strom bezahlt, und sich dann denkt, dass es ein oberschlauer Move wäre, diesen zu kündigen. Nach wenigen Tagen ohne die uneingeschränkten Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts war die Situation wieder normalisiert. Die Frau bewohnte das gemeinsame Zuhause alleine mit allen Services, die das moderne Leben dem verwöhnten Menschen so bietet, während der Mann das finanzierte. So langsam sollte er uns sympathisch werden.
Und das Strafmaß? Neun Monate Haft für eine unglückliche Fehlentscheidung im Kontext eines Rosenkriegs sind natürlich nicht nur zu viel, sondern allein eine Haftstrafe dafür ist maßlos absurd. Normal wäre es gewesen, den Mann in einem Eilverfahren zur sofortigen Wiederherstellung des Versorgungsvertrags auf seine Kosten zu verklagen und der Frau ein kleines Schmerzensgeld für ein paar Tage ohne Smartphone laden können und warmen Kühlschrank zuzusprechen.
Der Kernpunkt meiner Aussage, den du so weiträumig wie möglich umschiffst, ist aber ein ganz anderer gewesen. Was wäre im umgekehrten Fall passiert, wenn die Frau nach ihrem Auszug dem Mann den Strom gekündigt hätte? Neun Monate Frauenknast? Das glaubst du doch selbst nicht. Man hätte wahrscheinlich sogar noch Verständnis geäußert, und trotz absoluter Unkenntnis der Sachlage die Vermutung in den Raum geworfen, sie hätte "sicherlich gute Gründe" dafür. Diese Spaltung der Gesellschaft in gut und böse wird durch die Politik immer weiter vorangetrieben, ein Netzwerk aus Interessengruppen sorgt mit medialer Präsenz dafür, dass bei männlichen Opfern Dunkelziffern Dunkelziffern bleiben, andere Fälle hingegen ins mediale Scheinwerferlicht gezerrt werden, bis auch der letzte Höhlenmensch in Atapuerca versteht, dass alle Männer sadistische, gewalttätige Schweine sind, deren einziger Spaß darin besteht, Frauen zu quälen und umzubringen. Logischer Schluss: je mehr von diesen Horrorgestalten man wegsperrt, umso mehr wird unsere Gesellschaft gesunden.
Vielleicht findest du ja ein entsprechendes Urteil gegen eine Frau, mit der meine Vermutung widerlegt werden kann, dass gerade in Spanien mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es um Konflikte innerhalb der Familie geht.
Saludos,
Chris
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