Kurioses und abenteuerliches auf unseren Spanienreisen

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Oliva B.
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Re: Kurioses und abenteuerliches auf unseren Spanienreisen

Beitrag von Oliva B. »

vitalista hat geschrieben: So 23. Aug 2026, 16:04
Frambuesa hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 16:38
Du hast dir wahrscheinlich auch den Film: Die Todesküste von Galizien mit der ganzen Problematik angesehen?
Das mit den Problemen, u.A. die Umweltkatastrophe durch das Unglück des Tankers „Prestige“ 2002 - ist z.B. ein Grund, warum immer noch die Percebes nur verzögert wachsen, viele Percebeiros dann die winzigen Percebes ernten und der zeitweilige Preisverfall den Fischern die Existenzgrundlage entziehen. Der Film zeigt auch dies in aller Deutlichkeit.
Ich mag die Entenmuscheln zwar nicht essen, aber das Schicksal der Fischer und ihrer Familien geht mir schon sehr nahe.
Nein, den Film kannte ich noch nicht, habe es aber nachgeholt, ihn anzuschauen. Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, WIE lecker diese Percebes sein sollen, dass es sich lohnt, mich bei deren "Ernte" solchen Gefahren auszusetzen.
Aber die Percebeiros fühlen sich wahrscheinlich -zu Recht- als echte Teufelskerle.
Und hier noch ein anschauliches :-P Foto, passend zum Text:
K800_DSC_0434.JPG
Warum Entenmuscheln die tödlichste Delikatesse der Welt sind
Leider kann man nur einige Absätze umsonst lesen, danach wird ein Abo verlangt.).
Saludos,
Elke (Oliva B.)

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Oliva B.
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Re: Kurioses und abenteuerliches auf unseren Spanienreisen

Beitrag von Oliva B. »

Frambuesas Spannungsbogen.... :mrgreen:

Was hat „Abuelas Seele“ mit einem Fensterplatz zu tun? :-o Nun der Titel ist eine direkte, humorvolle Verdichtung der Passage über Xurxo, seine verstorbene Oma und das zweite Busticket mit dem Fensterplatz für ihre Seele - aber die Auflösung finden wir erst am Schluss dieses Kapitels, denn
Frambuesa hat geschrieben: Do 20. Aug 2026, 07:16 Ein Fensterplatz für Abuelas Seele

[...]So erklärt es sich dann wohl, dass so mancher San-Andrés-Pilger für seine Busfahrt nach San Andrés de Teixido zwei Tickets kauft: eines für sich und eines für die Seele eines lieben Verstorbenen, die dann natürlich auch den Fensterplatz bekommt. Auf diese Weise erspart Xurxo seiner verstorbenen Oma das künftige Dasein als irgendein Insekt.“
Danke, Frambuesa, dass du diese kuriose galicische Tradition bzw. Überlieferung aus deiner Reisetasche geholt hast.
Fazit:
  • Wer zu Lebzeiten nicht nach San Andrés de Teixido pilgert, muss der Legende nach nach dem Tod dorthin – und manche Menschen nehmen deshalb vorsorglich die Seele eines verstorbenen Angehörigen symbolisch mit auf die Wallfahrt. Bild
Glossar:
Abuela“ = spanisch für Großmutter/Oma. Im Text ist es Xurxos verstorbene Oma.
„Seele“ = die Seele der verstorbenen Oma, für die Xurxo ein eigenes Busticket kauft.
„Fensterplatz“ = dieser zweite Sitzplatz ist ausdrücklich der Seele vorbehalten, und sie bekommt natürlich den Fensterplatz.
Saludos,
Elke (Oliva B.)

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Re: Kurioses und abenteuerliches auf unseren Spanienreisen

Beitrag von villa »

Danke für all die Berichte und Zusatzinfos. Gewaltig was man so alles über Spanien und seine Traditionen lernen kann. >:d<
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Re: Kurioses und abenteuerliches auf unseren Spanienreisen

Beitrag von Frambuesa »

@all
Herzlichen Dank für eure aufmunternden Worte, das beflügelt immens zum weiterschreiben >:d< :)
Oliva B. hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 13:35 Fazit:
Wer zu Lebzeiten nicht nach San Andrés de Teixido pilgert, muss der Legende nach nach dem Tod dorthin – und manche Menschen nehmen deshalb vorsorglich die Seele eines verstorbenen Angehörigen symbolisch mit auf die Wallfahrt. Bild

Was dann auch den riesigen Parkplatz für die vielen, vielen Busse vor dem Dorf erklärt. Die Stadtverwaltung von Cedeira schreibt dazu am 8. Oktober 2025 unter anderem:
„O sistema de control de afluencia que o Concello de Cedeira ten funcionando desde decembro de 2024 revela que deste dito mes ata finais de agosto acudiron á aldea máis de 94.000 visitantes, case 50.000 deles en xuño, xullo e agosto.“
(Das seit Dezember 2024 von der Stadtverwaltung von Cedeira betriebene System zur Besucherzahlkontrolle zeigt, dass von diesem Monat bis Ende August mehr als 94.000 Besucher in das Dorf kamen, davon fast 50.000 in den Monaten Juni, Juli und August.)

Liebe Güte – was muss das für ein Gewusel in dem kleinen Dorf mit seinen gerade einmal 45 Einwohnern sein! Bild

villa hat geschrieben: Mo 24. Aug 2026, 14:50 Gewaltig was man so alles über Spanien und seine Traditionen lernen kann. >:d<
Ja, das Land ist so unendlich reich an Historischem, Traditionellem und auch an geographischen Besonderheiten. Mich damit zu beschäftigen, das ist das Salz in der Suppe unserer Reisen. Eigentlich müsste ich drei Leben haben ;-), um das alles erfassen zu können.

Und dann brauche ich noch einen „Personal-Guide“, der mich durch die eigenen „Gehirnarchive“ führt :lol: : „Ich hatte da doch mal . . :-? . wo habe ich das eigentlich abgespeichert? :-?

In diesem Sinne - mach ich mal weiter und begebe mich an die nächsten Episoden
Bild
Saludos Frambuesa





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