Jetzt will ich berichten, wie es ausgegangen ist:
Nochmals vielen Dank für all eure Tipps und die Anteilnahme

.
Es ging dann alles viel einfacher als gedacht. Ich hatte von einer Freundin eine richtig große Hundetransportbox, IN der ich die Katzen für eine Woche füttern ließ.
Dann gab es zwei Tage gar kein Futter (außer evtl. selbstgefangener Mäuschen) und als ich kam, stellte ich vier Schälchen mit dem Lieblings-Nassfutter in die Box, dann eine große Decke darüber, damit sie nicht sofort sahen, dass ich hinter der Box stehe und dann hieß es warten.
Erst nachdem ich die Käuferin meiner Finca weggeschickt hatte, trauten sich alle in die Box und dann ging es blitzschnell - Klappe zu - und nicht Affe tot, sondern Katzen drin.
Die Decke erwies sich auch noch als sehr hilfreich als durch die Ritzen der Box zig Katzenbeine mit ausgefahrenen Krallen kamen.
Alleine konnte ich die Box nicht tragen, also musste noch einmal die Katzenhaarallergiergeplagte Käuferin mit anfassen und dann war es geschafft, alle waren im Auto, ohne Medikamente und ohne größere Verletzungen bei Tier und Mensch.
Auf der Finca, wo sie jetzt ihren Lebensabend genießen können, (nochmals vielen Dank an Akinom, die mir den Kontakt vermittelt hat

) gab es erstmal so viel Neues: Pferde, Ziegen, Gänse, Schweine, Katzen und,und..., dass eine sofort erstmal das Weite suchte, die zweite auf den Baum jagte und die anderen zwei sich hinter einem Kabelhaufen versteckten. Doch schon nach kurzer Zeit siegte die Fressgier und auch die Siamkatze, die gleich weggelaufen war, weiß es zu schätzen, dass es jetzt täglich Nassfutter gibt.
Die zahme Katze, die ich mit zu mir genommen habe, verhielt sich anfangs wie ein Hund. Sie rannte nur hinter mir her, bei jedem Geräusch wollte sie am liebsten auf den Schoß. Doch inzwischen ist auch sie mutiger geworden, mit Nachbarskatzen geht es auch ohne Kämpfe, was soll ich sagen
ENDE GUT - ALLES GUT