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Re: Neuwahlen am 29. November

Verfasst: Mo 12. Okt 2026, 09:29
von housecat
chris hat geschrieben: So 11. Okt 2026, 22:46 Es gibt keine Entschuldigung für "Radikalismus", bestenfalls relativierende Ausreden, und wehren müssen sich inzwischen eher die Männer, die als Kollektiv gezielt mit dem Euphemismus der "Gleichstellung" auf allen gesellschaftlichen Ebenen benachteiligt werden.
Ich vermute, dass du besonders stark und sehr häufig unter übergriffigen Frauen leidest. Ist mir auch schon passiert, es gibt fiese und intelligente Frauen und man ist nicht immer überlegen. Normal ist das aber nicht - eher im Gegenteil: Männer neigen auch heute noch und insbesondere im Online-Medien zu Übergriffigeit, Erklärwut und übermäßigen Paternalismus. Genau für https://de.wikipedia.org/wiki/Paternalismus sind deine Einlassugen ein gutes Beispiel.

Wie es Hausmännern ergehen kann, lese ich gerade hier: https://carcosa-verlag.de/gruene-erde/i ... ypermacht/. Der Protagonist Charlie bringt seinen Sohn Joe in diesem Kapitel in den Kinderhort, genauer in eine im Amiland verbreitete Spielveranstaltung und hat so seine Probleme als "Mr. Mom". Vielleicht erging es dir ja ganz ähnlich?

Gruß // Housecat

Re: Neuwahlen am 29. November

Verfasst: Mo 12. Okt 2026, 15:20
von chris
housecat hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 09:29 Genau für https://de.wikipedia.org/wiki/Paternalismus sind deine Einlassugen ein gutes Beispiel.
Das sehe ich nicht so, weil ich für eine absolute Gleichberechtigung bin, von der wir uns allerdings immer weiter entfernen.

Das Pendel von einem Extrem ins andere schlagen zu lassen, ist keinesfalls ein Fortschritt, sondern der Tausch einer Ungerechtigkeit gegen eine andere, egal mit welchen falschen Begrifflichkeiten und Euphemismen dies verschleiert wird.

Eine Gesellschaft, die 50% ihrer Mitglieder unter Generalverdacht stellt, ist krank.

Re: Neuwahlen am 29. November

Verfasst: Mo 12. Okt 2026, 16:40
von Beefeater
chris hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 15:20 Eine Gesellschaft, die 50% ihrer Mitglieder unter Generalverdacht stellt, ist krank.
Ich würde sogar weiter gehen und sagen die Menschen, die 50% der Mitglieder ihrer Gesellschaft unter Generalverdacht stellen,
sind definitiv krank.

Und wenn Frauen sich mit Radikalismus gegen Machismus wehren, ernten sie letztlich nur noch mehr Machismus.

Dann werden nämlich auch die letzten Feministen zu Machos... auch wenn moderne Frauen daran arbeiten, die nächsten Generationen von Männern mit "Feenstaub und Nagellack aufzuziehen" und denen quasi die cochones schon vor der Pubertät zu "amputieren".
Funktioniert aber nicht bzw. nur bei ganz wenigen :d

Und dann meckern gerade die Frauen am lautesten, " was sind unsere heutigen Männer für Weicheier geworden".

Saludos, Mike

Re: Neuwahlen am 29. November

Verfasst: Mo 12. Okt 2026, 16:48
von hundetraudl
chris hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 15:20
housecat hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 09:29 Genau für https://de.wikipedia.org/wiki/Paternalismus sind deine Einlassugen ein gutes Beispiel.
Das sehe ich nicht so, weil ich für eine absolute Gleichberechtigung bin, von der wir uns allerdings immer weiter entfernen.

Das Pendel von einem Extrem ins andere schlagen zu lassen, ist keinesfalls ein Fortschritt, sondern der Tausch einer Ungerechtigkeit gegen eine andere, egal mit welchen falschen Begrifflichkeiten und Euphemismen dies verschleiert wird.

Eine Gesellschaft, die 50% ihrer Mitglieder unter Generalverdacht stellt, ist krank.
Bin selten deiner Meinung, aber hier hast Du absolut Recht

Re: Neuwahlen am 29. November

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 09:27
von housecat
Beefeater hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 16:40
chris hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 15:20 Eine Gesellschaft, die 50% ihrer Mitglieder unter Generalverdacht stellt, ist krank.
Ich würde sogar weiter gehen und sagen die Menschen, die 50% der Mitglieder ihrer Gesellschaft unter Generalverdacht stellen, sind definitiv krank.
Mit dieser Aussage von Euch beiden habe ich Probleme. Erstens ist das von der Zahl her nicht korrekt. 50% der Leute sind zwar männlich, aber wir können Kinder unter 12 und Pflegefälle ausschließen, so das höchstens 40% bleiben.

Aber ganz besonders das Wort vom "Generalverdacht" stößt mir zweitens auf: Wahrscheinlich sind wir uns einig, dass es Gesetzesbrecher:innen gibt. Dass diese Leute staatlicherseits verfolgt werden ist auch allgemein bekannt. Aber niemand kommt auf die Idee, dass damit 100% der Bevölkerung unter Generalverdacht stehen. Vermutlich käme auch niemand auf die Idee, Polizei, Justiz und Strafverfolgung zum Zwecke der Steuerersparnis abzuschaffen und einfach ersatzweise jederfrau einen Knüppel in die Hand zu drücken. Es gibt also Regeln, die in den westlichen Ländern üblicherweise öffentlich ausgehandelt werden. Verhält man sich regelkonform, dann wird auch die Chance deutlich kleiner ganz persönlich einem Fehlurteil anheim zu fallen.

Dass der spanische Staat sich wegen der Übergriffigkeit auf Frauen einigermaßen fortschrittliche Regeln gegeben hat kann man kritisieren und meinetwegen diese Regeln oder die Regelumsetzung angreifen. Das Wort "Generalverdacht" ist kein zielgerichteter Beitrag zur Regelaushandlung.

In dem Sinne und bleibt sauber // Housecat