"Weltuntergangsuhr"

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Oliva B.
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Re: "Weltuntergangsuhr"

Beitrag von Oliva B. »

hundetraudl hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 15:15 [...]
Meine Freundin ist in einer sehr gut betuchten Familie aufgewachsen und ich würde sagen, dass meine Kindheit glücklicher war. [...]
Eine "behütete" Kindheit kann man sich genauso wenig kaufen wie Liebe (käufliche ausgeschlossen) und Glück, doch man kann Kinder als Statussymbol in die Welt zu setzen (weil man sie sich genauso leisten kann wie eine Yacht, eine Villa,...) , die dann oft (aber nicht zwangsweise)) in emotionaler Armut aufwachsen. Aber dann gibt es auch Eltern, die ihre Kinder in die Welt gesetzt haben, weil sie Vertrauen in die Zukunft haben, aber noch andere, die möglichst viele Kinder haben, weil sie Angst vor der Zukunft haben, und im Alter nicht allein, arm und unversorgt zurückbleiben wollen. Gegen diesen Kinderreichtum können die reichen Länder etwas tun: Statt Ausbeutung können sie für Aufklärung, Bildung und Unterstützung von außen sorgen, womit ich wieder beim Punkt Überbevölkerung angekommen bin, gegen die man angeblich nichts tun kann.

Die Menschen in den armen Ländern sind nicht uninformiert, denn auch sie besitzen Handys, aber viele sind ungebildet. Noch haben die reichen Staaten die Chance lenkend einzugreifen, bevor sich die Masse der Menschen gegen ihre ehemaligen Kolonialherren und Besatzungsmächte erhebt. Aber die Gier nach noch mehr Reichtum (seltene Erden, Inbesitznahme fremder Länder) geht ungebremst und ohne Rücksicht auf Menschenleben weiter unter dem Motto: "Bist du nicht willig (und gibst freiwillig), dann hole ich mir das, was ich begehre, mit Gewalt (Krieg).
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