Wir sind uns nicht ganz sicher, ob es passt, aber bei unserer ersten Fahrt mit unserem Schneckenhäuschen (d.h. der ersten, bei der wir es zum Schlafen benutzt haben), bemühte ich mich, an schönen Orten zu übernachten. Dazu zählen für uns eben nicht offizielle Campingplätze und schon gar nicht Autobahn-Raststellen (obwohl diese in F bemerkenswert schön gestaltet sind).
Schon aus Sicherheitsgründen zog es uns eher in die Einsamkeit. Angesteuert zur kurzen Überprüfung haben wir zehn, aber nur an dreien übernachtet.
Tja und wo war diese?
Der erste mit Ankunft bei Sonnenschein, dann Temperatursturz und nachts Regen. Das Bild wurde morgens gemacht, als sich die Nebel verzogen. Das Rauschen des Wasserfalles war auch nicht störender als der Tinnitus, an dem unsereiner leidet.
Das Dörfchen, durch das wir kamen zählt zu den schönsten Frankreichs - aber es gibt deren viele.
Die nächsten beiden Bilder wurden in wenigen hundert Meter Abstand gemacht. Die Gegend ist überaus geschichtsträchtig:
Alte Keltensiedlung, dann ein römische Nest neben der Via Domitia. Die "Torte" ist ein Werk aus dem 13. Jahrhundert, der Tunnel aus dem 17. Jhd.
An diesem Platz wollten wir übernachten, aber er wurde gegen Abend immer voller, offenbar ein Ort für Pärchen, die sich - ja was nur? - ansehen wollten. Der Sonnenuntergang konnte es wohl kaum sein.
Also weiter etwas ins Landesinnere. Wieder einer der schönsten Orte Frankreichs und wieder Übernachtung in beispielloser Ruhe (wenn nur die Nachtigallen nicht wären)
Und das alles auf der Fahrt hierher, letzte Woche.