2022: Urlaubsfrust statt Urlaubslust?
Verfasst: Sa 25. Jun 2022, 08:28
Ein Thema, dass nicht nur Urlauber etwas angeht, sondern auch Teilzeitresidenten, die einige Wochen oder Monate des Jahres in Spanien verbringen:
Gestiegene Kraftstoffpreise verteuern die Reise mit dem eigenen Fahrzeug,
Flugpreise haben teilweise kräftig angezogen, hinzu kommen lange Warteschlangen vor dem Check-In mit genervten Erwachsenen und gereizten Eltern nörgelnder oder weinender Kinder - und wer dann noch meint, eine Ankunft auf dem Flughafen zwei Stunden vor Abflug sei ausreichend, der kann unter Umständen das Nachsehen haben und bleibt am Boden zurück, weil den Airlines das Bodenpersonal fehlt, und der Bundespolizei die Sicherheitskräfte für die Kontrollen. Ganz zu schweigen von ausgefallenen oder verschobenen Flügen, oder - wie gerade berichtet - dass vier Minuten vor Boarding der Flug gecancelt wurde - die versetzten Passagiere mit gebuchtem Feriendomizil bleiben fassungslos zurück! Wer nicht schon vorausschauend Anfang des Jahres seinen Leihwagen gebucht hatte, dem vermiesen die horrende Mietwagenpreise schon vor Ferienantritt die gute Laune, denn das Urlaubsauto reißt im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlich größeres Loch in die Reisekasse.
Erst einmal angekommen im Urlaubsort stellen Selbstversorger im Supermarkt fest, dass die Lebensmittelpreise auch in Spanien in die Höhe geschnellt sind, wenn auch moderater als in der Heimat. So wundert es dann keinen mehr, wenn die Rechnung bei einem Restaurantbesuch höher ausfällt als im letzten Urlaub (kürzlich auf der Speisekarte einer Strandbar entdeckt: pan con alioli 6 €/Pers.
) - oder dass die Portionen übersichtlicher geworden sind. Dann liegen nur noch zwei statt drei Pinchos auf dem Teller - oder, wenn man Pech hat, nur noch einer.
Bleibt dann überhaupt noch Geld für Urlaubsvergnügen übrig?
Besonders Familien mit nur einem Verdiener werden sich fragen, ob sie sich jetzt nur noch einen Urlaub in günstigen Reiseländern wie beispielsweise Rumänien, Bosnien-Herzegowina oder Slowenien leisten können, denn in der Heimat ist der Urlaub auch nicht mehr billig, ob ein Campingurlaub vielleicht besser ins Budget passt, oder man sich bei der enormen Preissteigerung nur noch Tagesausflüge in das nächste Naherholungsgebiet leisten kann...
Werden Ferien, besonders im Ausland, für die meisten wieder zum unerschwinglichen Luxus wie vor Beginn des Massentourismus?
Wie sind eure Erfahrungen und Prognosen?
Gestiegene Kraftstoffpreise verteuern die Reise mit dem eigenen Fahrzeug,
Flugpreise haben teilweise kräftig angezogen, hinzu kommen lange Warteschlangen vor dem Check-In mit genervten Erwachsenen und gereizten Eltern nörgelnder oder weinender Kinder - und wer dann noch meint, eine Ankunft auf dem Flughafen zwei Stunden vor Abflug sei ausreichend, der kann unter Umständen das Nachsehen haben und bleibt am Boden zurück, weil den Airlines das Bodenpersonal fehlt, und der Bundespolizei die Sicherheitskräfte für die Kontrollen. Ganz zu schweigen von ausgefallenen oder verschobenen Flügen, oder - wie gerade berichtet - dass vier Minuten vor Boarding der Flug gecancelt wurde - die versetzten Passagiere mit gebuchtem Feriendomizil bleiben fassungslos zurück! Wer nicht schon vorausschauend Anfang des Jahres seinen Leihwagen gebucht hatte, dem vermiesen die horrende Mietwagenpreise schon vor Ferienantritt die gute Laune, denn das Urlaubsauto reißt im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlich größeres Loch in die Reisekasse.
Erst einmal angekommen im Urlaubsort stellen Selbstversorger im Supermarkt fest, dass die Lebensmittelpreise auch in Spanien in die Höhe geschnellt sind, wenn auch moderater als in der Heimat. So wundert es dann keinen mehr, wenn die Rechnung bei einem Restaurantbesuch höher ausfällt als im letzten Urlaub (kürzlich auf der Speisekarte einer Strandbar entdeckt: pan con alioli 6 €/Pers.
Wie sind eure Erfahrungen und Prognosen?