MERCADONA im Visier
Verfasst: Do 17. Sep 2026, 16:40
Schokoriegel statt Pausenbrot?
Ich habe gerade über den neuen „Crunchy Milk“-Riegel von Mercadona gelesen, der jetzt passend zum Schulanfang als Snack beworben wird. Acht einzeln verpackte Riegel für 1,80 Euro – praktisch, keine Frage.
Aber muss ein Schokoriegel wirklich zur Lösung für die tägliche Schuljause werden?
40 g Zucker und 18 g gesättigte Fettsäuren pro 100 g sind nun einmal nicht das, was ich unter einem ausgewogenen Pausensnack verstehe. Es ist eine Süßigkeit – und als solche völlig in Ordnung, wenn sie gelegentlich gegessen wird.
Was mich eher nachdenklich macht, ist die Entwicklung dahinter: Alles soll heute schnell, portioniert und fertig sein. Brot schmieren, Obst einpacken oder ein zweites Frühstück vorbereiten scheint schon fast zu viel Aufwand zu sein.
Und nein, ich würde das nicht einfach den „faulen Müttern“ anlasten. Eltern haben heute oft genug Stress. Aber genau diesen Zeitdruck nutzt die Lebensmittelindustrie natürlich geschickt aus.
Vielleicht sollten wir uns eher fragen: Warum wird gesunde Ernährung nicht genauso einfach und attraktiv gemacht wie Süßigkeiten?
Ein Schokoriegel ist bequem. Ein Pausenbrot ist vielleicht ein bisschen mehr Arbeit. Aber muss deshalb gleich das Pausenbrot verschwinden? Wie seht ihr das?
Als "Aufhänger für diesen Beitrag diente mir folgender Artikel von: El Economista
Ich habe gerade über den neuen „Crunchy Milk“-Riegel von Mercadona gelesen, der jetzt passend zum Schulanfang als Snack beworben wird. Acht einzeln verpackte Riegel für 1,80 Euro – praktisch, keine Frage.
Aber muss ein Schokoriegel wirklich zur Lösung für die tägliche Schuljause werden?
40 g Zucker und 18 g gesättigte Fettsäuren pro 100 g sind nun einmal nicht das, was ich unter einem ausgewogenen Pausensnack verstehe. Es ist eine Süßigkeit – und als solche völlig in Ordnung, wenn sie gelegentlich gegessen wird.
Was mich eher nachdenklich macht, ist die Entwicklung dahinter: Alles soll heute schnell, portioniert und fertig sein. Brot schmieren, Obst einpacken oder ein zweites Frühstück vorbereiten scheint schon fast zu viel Aufwand zu sein.
Und nein, ich würde das nicht einfach den „faulen Müttern“ anlasten. Eltern haben heute oft genug Stress. Aber genau diesen Zeitdruck nutzt die Lebensmittelindustrie natürlich geschickt aus.
Vielleicht sollten wir uns eher fragen: Warum wird gesunde Ernährung nicht genauso einfach und attraktiv gemacht wie Süßigkeiten?
Ein Schokoriegel ist bequem. Ein Pausenbrot ist vielleicht ein bisschen mehr Arbeit. Aber muss deshalb gleich das Pausenbrot verschwinden? Wie seht ihr das?
Als "Aufhänger für diesen Beitrag diente mir folgender Artikel von: El Economista