Zweites Standbein
Verfasst: Mi 21. Okt 2026, 20:22
Heute bin ich im Costa Blanca Forum ziemlich off topic unterwegs, und mit ganz tollem H+ Internet, bei dem die Bits mit der Pipette auf die Reise gehen. Ich bin nämlich am ganz anderen Ende Kontinentalspaniens, viel weiter weg von der Costa Blanca geht nicht.
Angefixt vom Sommerurlaub 2025 habe ich seitdem in Asturias etwas zum Kaufen gesucht, irgendein Stück Grün mit vielen Bäumen und weniger als 35⁰C im Schatten.
Nun bin ich zwischen Oviedo und Gijón fündig geworden, seit Montag bin ich hier der Herr in der Bude, Bilder folgen, wenn ich zurück in der Zivilisation bin, mit Glasfaser und anderen Features.
Seit Montag und noch bis zum morgigen Donnerstag hause ich in einer Art Zelt aus Stein, früher wurden hier die Viecher untergestellt, so gesehen gebe ich der Hütte Kontinuität.

Drei Tage und drei Nächte ohne Strom, fließend Wasser und mit H+ Mobilfunk, das ist fast schon Survival. Ich habe aber die Hütte einigermaßen hergerichtet, habe Kontakt zu einem Schäfer gefunden, der mit Schaf und Esel das Gras unter Kontrolle halten wird, habe das winzige Bauwerk zwecks späterer Legalisierung fachkundig aufgenommen, bin über meinen Abschnitt eines kleinen rauschenden Baches in meinen Dschungel geklettert und habe dort etliche Quadratmeter Boden von stacheligen Rankpflanzen befreit und die Bäume von unnötigen Ästen, so dass jetzt ein kleiner Stapel Feuerholz auf der winzigen überdachten Veranda trocknet.
Sehr abenteuerlich, sehr grün, und vor allem seit Sonntag (Ankunft in Gijón, weil ich wegen der Gota Fría einen Tag früher gefahren bin als geplant) habe ich wirklich nur freundliche Menschen getroffen. Der grummelige Valencianer, der Touristen nur als ekelhafte Invasoren betrachtet, die eigentlich unter der Sohle seines schweren Stiefels made in Elda zerquetscht gehören, fehlt hier völlig.
Ich habe mich konsequent bei jedem den ich in meinem neuen Mini-Dorf gesehen habe vorgestellt, und alle waren einfach nur nett zu diesem Ausländer, der aus irgendwelchen Gründen gerade hier gelandet ist.
Jetzt muss ich mindestens zehn Jahre sparen, dann kann ich mir vielleicht eines Tages die Fundamente eines bescheidenen kleinen Ferienhauses leisten, aber wenigstens liegt das Land dafür bereit.
Oder ich gewinne zusammen mit den restlichen Bewohnern die Weihnachtslotterie, denn natürlich habe ich beim Wirt der lokalen Bar ein Décimo gekauft.
Nach mindestens zehn Stunden Autofahrt bin ich morgen Abend hoffentlich zurück bei Frau und Kindern und kann hier ein paar Fotos mit richtig viel Grün hochladen.
Angefixt vom Sommerurlaub 2025 habe ich seitdem in Asturias etwas zum Kaufen gesucht, irgendein Stück Grün mit vielen Bäumen und weniger als 35⁰C im Schatten.
Nun bin ich zwischen Oviedo und Gijón fündig geworden, seit Montag bin ich hier der Herr in der Bude, Bilder folgen, wenn ich zurück in der Zivilisation bin, mit Glasfaser und anderen Features.
Seit Montag und noch bis zum morgigen Donnerstag hause ich in einer Art Zelt aus Stein, früher wurden hier die Viecher untergestellt, so gesehen gebe ich der Hütte Kontinuität.
Drei Tage und drei Nächte ohne Strom, fließend Wasser und mit H+ Mobilfunk, das ist fast schon Survival. Ich habe aber die Hütte einigermaßen hergerichtet, habe Kontakt zu einem Schäfer gefunden, der mit Schaf und Esel das Gras unter Kontrolle halten wird, habe das winzige Bauwerk zwecks späterer Legalisierung fachkundig aufgenommen, bin über meinen Abschnitt eines kleinen rauschenden Baches in meinen Dschungel geklettert und habe dort etliche Quadratmeter Boden von stacheligen Rankpflanzen befreit und die Bäume von unnötigen Ästen, so dass jetzt ein kleiner Stapel Feuerholz auf der winzigen überdachten Veranda trocknet.
Sehr abenteuerlich, sehr grün, und vor allem seit Sonntag (Ankunft in Gijón, weil ich wegen der Gota Fría einen Tag früher gefahren bin als geplant) habe ich wirklich nur freundliche Menschen getroffen. Der grummelige Valencianer, der Touristen nur als ekelhafte Invasoren betrachtet, die eigentlich unter der Sohle seines schweren Stiefels made in Elda zerquetscht gehören, fehlt hier völlig.
Ich habe mich konsequent bei jedem den ich in meinem neuen Mini-Dorf gesehen habe vorgestellt, und alle waren einfach nur nett zu diesem Ausländer, der aus irgendwelchen Gründen gerade hier gelandet ist.
Jetzt muss ich mindestens zehn Jahre sparen, dann kann ich mir vielleicht eines Tages die Fundamente eines bescheidenen kleinen Ferienhauses leisten, aber wenigstens liegt das Land dafür bereit.
Oder ich gewinne zusammen mit den restlichen Bewohnern die Weihnachtslotterie, denn natürlich habe ich beim Wirt der lokalen Bar ein Décimo gekauft.
Nach mindestens zehn Stunden Autofahrt bin ich morgen Abend hoffentlich zurück bei Frau und Kindern und kann hier ein paar Fotos mit richtig viel Grün hochladen.