Blauer Drachen in Guardamar
Blauer Drachen in Guardamar
Neben Quallen gibt es aktuell offenbar auch noch einen weiteren, bei uns eigentlich nicht heimischen "Störenfried" beim Baden im Meer. Klein, blau und gemein; der Kontakt mit den gerade einmal vier Zentimeter kurzen Lebewesen soll noch heftiger sein als das, was die Quallen zu bieten haben. Betroffen war bislang offenbar nur Guardamar.
Hier ein Artikel mit Bildern:
https://www.elmundo.es/comunidad-valenc ... b459c.html
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Saludos,
Chris
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Re: Blauer Drachen in Guardamar
Leider kann man den Artikel erst vollständig lesen, wenn man El Mundo abonniert.chris hat geschrieben: ↑Fr 22. Aug 2025, 05:36 Neben Quallen gibt es aktuell offenbar auch noch einen weiteren, bei uns eigentlich nicht heimischen "Störenfried" beim Baden im Meer. Klein, blau und gemein; der Kontakt mit den gerade einmal vier Zentimeter kurzen Lebewesen soll noch heftiger sein als das, was die Quallen zu bieten haben. Betroffen war bislang offenbar nur Guardamar.
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https://www.elmundo.es/comunidad-valenc ... b459c.html

Die Portugiesischen Galeere* wurde schon vor Jahren im Süden der Costa Blanca gefunden, wir berichteten in dem Thread Portugiesische Galeere - Strände kurzzeitig gesperrt bereits vor sieben Jahren darüber. Deshalb ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass der Fressfeind der Portugiesischen Galeere auch dort wieder zuerst gesichtet wurde.Wikipedia hat geschrieben:Glaucus atlanticus (Deutsch: Blaue Ozeanschnecke, Blauer Drachen oder Seeschwalbe) ist eine Fadenschnecke aus der Familie Glaucidae in der Unterordnung der Nacktkiemer (Nudibranchia), die pelagisch an der Meeresoberfläche lebt und Nesseltiere frisst. Die Tiere kommen ungiftig zur Welt, nutzen aber durch Beutetiere (Anm. wie die Portugiesische Galeere) gewonnene Kleptocniden zur Verteidigung gegen Fressfeinde.*) Weiter lesen...
*) Der Blaue Drachen übernimmt also von den Nesselzellen (Nematocyten) seiner Beutetiere z.B. von der Portugiesischen Galeere die gebildeten Nesselkapseln. "Nicht selbst gebildete, sondern derart übernommene Nesselkapseln werden als Kleptocniden (‚gestohlene Nesselkapseln‘) bezeichnet. Die übernommenen Kapseln bieten Schutz gegen Fressfeinde. Diese Arten selbst haben meistens Schutzmechanismen gegen Angriffe mit Nesselzellen entwickelt, beispielsweise eine Schleimhaut mit saurem pH-Wert. Die Nematocyten werden bei der Nahrungsaufnahme mitgefressen, die darin enthaltenen Nesselkapseln aber nicht verdaut, sondern an der Körperoberfläche eingelagert, innerhalb von spezialisierten Körperzellen, gesammelt in besonderen Organen oder einfach in der Epidermis.
Der Begriff setzt sich aus "klepto" für "stehlen" und "Cniden" für "Nesselzellen" zusammen." Zitat Wikipedia Kleptocniden.
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Elke (Oliva B.)
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Re: Blauer Drachen in Guardamar
Hier offen lesbar:
An allen Stränden in Guardamar del Segura an der Costa Blanca wehte am Mittwoch die Rote Flagge. Baden war verboten, weil sich zwei kleine Blaue Drachen vor der Küste herumtrieben.
https://www.costanachrichten.com/costa- ... 93659.html
An allen Stränden in Guardamar del Segura an der Costa Blanca wehte am Mittwoch die Rote Flagge. Baden war verboten, weil sich zwei kleine Blaue Drachen vor der Küste herumtrieben.
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Re: Blauer Drachen in Guardamar
Schon 2023 berichtete das "Mallorca Magazin", dass der Blaue Drachen an den Stränden von La Mata (Torrevieja), La Roqueta (Guardamar del Segura) und Cala de Las Estacas (Orihuela) gesichtet wurde.
Ob das ein Grund ist, in der Hochsaison einen Strand zu sperren?
Beim Hautkontakt kann sich das gespeicherte Gift übertragen. Das kann bei Menschen zu schmerzhaften Striemen und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen. Genau so kann man auch beim Kontakt mit einer Feuerqualle reagieren. Man sollte das Tier also aus Neugier keinesfalls berühren.
Ob das ein Grund ist, in der Hochsaison einen Strand zu sperren?

schreibt die Tageszeitung »La Razón« am 11.6.2025.Bei versehentlichem Kontakt empfehlen Experten, die betroffene Stelle mit Salzwasser zu waschen, nicht zu reiben oder Produkte wie Alkohol oder Essig aufzutragen und schließlich einen Arzt aufzusuchen, wenn schwere Symptome wie Schmerzen, Schwellungen oder allergische Reaktionen auftreten.
Obwohl es sich bei dieser Art für Menschen nicht um eine tödliche Art handelt, kann ihr Biss für Allergiker sehr schmerzhaft und gefährlich sein .
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Elke (Oliva B.)
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Re: Blauer Drachen in Guardamar
Das habe ich zu spät gemerkt, über das Suchergebnis von Google (URL begann mit google com ..... / elmundo.....) war der Artikel vollständig lesbar, über die direkte URL von El Mundo ist er es leider nicht.
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Chris
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Re: Blauer Drachen in Guardamar
Die Stadtverwaltung von Guardamar del Segura (Alicante) hat am Samstagmittag die Strände der Ortschaft wieder für den Badebetrieb freigegeben, nachdem am Freitagnachmittag aufgrund des Fundes von fünf weiteren Exemplaren des sogenannten Blauen Drachen („Glaucus atlanticus“) die rote Flagge gehisst worden war, die das Baden untersagte.
Der Bürgermeister der Stadt, José Luis Sáez, hat über seine sozialen Netzwerke
...mitgeteilt, dass an den Stränden von Guardamar nun die gelbe (Anm. immerhin noch) Flagge weht und das Baden somit wieder erlaubt ist.
Am Freitag wurden vier Exemplare des Blauen Drachen an der Playa Ortigues und ein weiteres Exemplar im Zentrum gefunden, woraufhin die rote Flagge an den Stränden gehisst wurde.
Die Stadtverwaltung hat die Vorsichtsmaßnahmen wieder aktiviert, um mögliche Exemplare, die von den Strömungen mitgerissen wurden, aufzuspüren. Die städtischen Dienste, Polizei, Rettungs- und Umweltdienste bleiben aufmerksam und werden über die verschiedenen zu ergreifenden Maßnahmen informieren.
Saludos,
Elke (Oliva B.)
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Re: Blauer Drachen in Guardamar
Inzwischen wurde der blaue Drache auch an den Stränden von Elche, also La Marinas El Pinet und Rebello gesichtet.
Das Badeverbot wurde aber inzwischen auch in Guademar aufgehoben. Man warnt nur noch vor gefährlichen Quallen.
Die roten Fahnen wurden also entfernt.
Quelle:
https://www.costanachrichten.com/costa- ... 93659.html
Das Badeverbot wurde aber inzwischen auch in Guademar aufgehoben. Man warnt nur noch vor gefährlichen Quallen.
Die roten Fahnen wurden also entfernt.
Quelle:
https://www.costanachrichten.com/costa- ... 93659.html
... Et het noch emmer joot jejange