Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

für Köche und Genießer
Hobbykoch
activo
activo
Beiträge: 479
Registriert: Mo 1. Sep 2025, 15:17
Wohnort: El Chaparral

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von Hobbykoch »

JanV hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 20:56 Ich persönlich halte die Preise für niedrig. Andere wieder für hoch und würden 15 Euro für einen normalen Burger mit Pommes und Cola nie im Leben zahlen.
Wow.
Die Welt dreht sich immer. Geschmäcker sind verschieden und sündigen tun wir doch alle, egal wobei.

Aber dass jemand diese Preise für niedrig hält, ist mir persönlich jetzt echt noch nicht untergekommen.
Ich meine das ohne jegliche Wertung.
Da mußte ich erstmal schlucken und nachdenken.
Hab dann so für mich gerechnet, was du dann für ein Essen in einem guten Restaurant mit einem Getränk bereit wärst zu zahlen. Oh, bei dem Betrag, der dabei raus kam, würde wohl doch niemand mehr es bezahlen wollen.
Selbst mit echt viel Kohle am Start.
JanV
apasionado
apasionado
Beiträge: 533
Registriert: So 2. Feb 2020, 10:12

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von JanV »

Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 01:30
Wow.
Die Welt dreht sich immer. Geschmäcker sind verschieden und sündigen tun wir doch alle, egal wobei.

Aber dass jemand diese Preise für niedrig hält, ist mir persönlich jetzt echt noch nicht untergekommen.
Ich meine das ohne jegliche Wertung.
Da mußte ich erstmal schlucken und nachdenken.
Hab dann so für mich gerechnet, was du dann für ein Essen in einem guten Restaurant mit einem Getränk bereit wärst zu zahlen. Oh, bei dem Betrag, der dabei raus kam, würde wohl doch niemand mehr es bezahlen wollen.
Selbst mit echt viel Kohle am Start.
Zuerst ohne jegliche Wertung, die kommt erst am Ende.
Nehmen wir ein Restaurant der großen Anbieter auf dem Markt. Das Restaurant wird auf einem eigenen oder erbgepachteten Grundstück oder Haus gebaut. Der Bau ist teuer. Die verwendeten Materialien kommen nicht von Discounter. Da gibt’s nirgendwo billige Campingbestuhlung.
Die technische Ausrüstung, Küche und Backyard übernimmt ein der 3-4 Weltanbieter, die oder von ihnen geschultes Personal dann auch die Wartung und Reparatur übernehmen. Die Restaurants sind sowohl im Bestell- als auch Bezahlverfahren digitalisiert, teilweise und immer mehr auch im Herstellungsverfahren. Die Restaurants sind in der Regel voll klimatisiert. Auf den Dächern steht ein oder mehrere riesige Klimageräte, die Tag und Nacht laufen und Batzen Strom verbrauchen.
Strom, Gas, Wasser mit entsprechenden Reinigungs- und Sicherheitselementen incl. gesetzlichen Pflichtwartungen.
Die in den Restaurants verarbeiteten Food und Non Food kommen nicht von Norma, dem Wochenmarkt oder Metro. Und entgegen der weitläufigen Stammtischmeinung (die auch hier deutlich erkennbar ist), aber im Einvernehmen mit entsprechenden Experten, werden hier hochwertige Materialien verarbeitet. Zuständig dafür sind einige wenige große Distributoren, die entsprechende Verträge mit den Herstellern abgeschlossen haben und diese ständig überwachen. Sie haben auch entsprechende Infrastrukturen entwickelt – digitalisierte Lagerhäuser, Fuhrpark, Office, Notdienste etc.
Für Betrieb braucht man Personal. Es wird zwar mit Mindestlohn bezahlt, oder knapp darüber, stellt aber trotzdem den größten Posten in der Kalkulation. Denn, Training, Schulungen, Suche, Zuschläge, Abgaben usw. kosten auch viel Geld.
Dann kommt das Backoffice. Versicherungen, Steuerberater, Marketing, Müllabfuhr, Wartungen, Kosten des Geldverkehrs, Finanzierung etc etc. Ach ja, der Betreiber will auch ein bisschen Geld verdienen. Und ganz am Ende steht das große Wort: STEUER!
Ich bin mir sicher, diese Auflistung ist nicht vollständig, da kommt noch einiges dazu.

Und jetzt komme ich zu der Wertung: Wieviel, deiner Meinung nach, sollte dann ein Burger kosten?
Denn, und das wird in den Meinungen der Kritiker mit der engen Sicht überhaupt nicht berücksichtigt, wenn man ein Burger Restaurant (und ja, es sind Restaurants..) mit zB einem Steakhouse, oder einem beliebigen Restaurant auf dem breiten Markt vergleicht – der größte Unterschied ist eben nur das Haupt-Food. (Lassen wir die eng spezialisierten oder Sternerestaurants außen vor, die gibt es aber auch im Burger Segment). Auf der einen Seite werden 125 Gramm Hackfleisch verarbeitet, auf der anderen 300 Gramm Steakfleisch. Alles andere ist vergleichbar, wobei ich mir sicher bin, dass die allermeisten „guten Restaurants“, wie du schreibst, diese Ausstattung und diese Kosten NICHT haben.
Darum sind mir 40 Euro für 300 Gramm Entrecote viel, aber ich zahle sie, weil ich Steak liebe und das ist die einzige Wertigkeit, aber 13 Euro für ein Menü mit Whopper oder BigMäc uä eben angemessen.
Jan
Benutzeravatar
Beefeater
especialista
especialista
Beiträge: 1846
Registriert: Mo 28. Feb 2022, 17:10
Wohnort: Elche
Kontaktdaten:

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von Beefeater »

@Hobbykoch. Alles was du gelistet hast, ist soweit korrekt.

ABER
z.B. McDonalds u.a. besteht nicht aus einer Masse von Einzelunternehmern (okay, die Franchise Nehmer leiten die Filiale)
aber es ist ein globaler Riesenkonzern, der durch die Zentralisierung und auch Globalisierung immense Kosten spart.
Stichwort: global sourcing.

Nehmen wir alleine die Beschaffung der nötigen Lebensmittel, die jeder Einzelunternehmer/Restaurantbesitzer alleine leisten muss.
Das erledigt hier der Konzern für die Franchisenehmer. Das sind dann 20 Einkäufer für 1000 Filialen oder so.
Und zwar - zwingend - wegen der unbedingt gleichen Burger samt Zutaten & Geschmack, in Berlin, München, Rom, Madrid, New York usw...
Und durch diese Einsparungen macht der Konzern gewaltige Gewinne.

Wichtige Kennzahlen McDonalds (2024): (Quelle: google, Suche: Bilanz McDonalds 2024)

Umsatz: Rund 25,9 Milliarden US-Dollar.
Nettogewinn: Über 8,2 Milliarden US-Dollar.
EBITDA: 13,809 Milliarden US-Dollar (Anstieg um 1,35 % gegenüber 2023).
Bruttogewinn: 14,71 Milliarden US-Dollar (Anstieg um 1,01 % gegenüber 2023).
Freier Cashflow (2024): 6,794 Milliarden US-Dollar.

8,2 Mrd $ Gewinn mit "Frikadellen in Brötchen"
Ich glaube nicht, dass die Burgerketten so günstig sind, wie sie sein könnten.

Saludos Mike

P.S. Bruttogewinn (bis Sep 2025): 15,08 Mrd. USD.
Man sollte nicht meckern, sondern Aktien kaufen ;)
... Et het noch emmer joot jejange
JanV
apasionado
apasionado
Beiträge: 533
Registriert: So 2. Feb 2020, 10:12

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von JanV »

Beefeater hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:16 @Hobbykoch. Alles was du gelistet hast, ist soweit korrekt.
??
Hobbykoch hat nichts gelistet...
Beefeater hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:16
ABER
...........
Ja und meistens nein. Die Sache ist viel viel komplexer.

Beefeater hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 11:16 Wichtige Kennzahlen McDonalds (2024): (Quelle: google, Suche: Bilanz McDonalds 2024)
.....
Freier Cashflow (2024): 6,794 Milliarden US-Dollar.

8,2 Mrd $ Gewinn mit "Frikadellen in Brötchen"
Ich glaube nicht, dass die Burgerketten so günstig sind, wie sie sein könnten.....
Sagen wir so - in diesem (falschen, populistischen) Zusammenhang wäre der Free Cashflow die Kennzahl, die bolded zu schreiben wäre.
Wenn man dann aber weiß, dass von diesem 6,8 Mrd noch die Dividenden bezahlt werden müssen (bei dem üblichen Streubesitz von 60-65% eine schöne Summe) und einige Investitionen und andere Posten, dann gewinnt die Zahl eine ganz andere Bedeutung als die "populäre", dass jemand riesige Gelder einsteckt. Ach ja, Free Cashflow von Apple sind so um die 100 Mrd. Da könnten die iPhones doch auch günstiger sein, oder?
Niemand, kein Vorstandsvorsitzender einer AG kommt auf die Idee, die Preise zu senken, weil die AG zu viel verdient. Er war dann längste Zeit der Vorstandsvorsitzende, davon abgesehen, dass ihn vorher sowieso der Aufsichtsrat stoppt. Allerhöchstens wird eine Stiftung, eine Charity gegründet, wo ein kleiner Teil der Gewinne abfließt.
Jan
Benutzeravatar
Beefeater
especialista
especialista
Beiträge: 1846
Registriert: Mo 28. Feb 2022, 17:10
Wohnort: Elche
Kontaktdaten:

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von Beefeater »

ooops, ja du hast recht, ich meinte nicht den Hobbykoch, sondern deine Auflistungen.

Und natürlich erwarte ich von keinem Aktienunternehmen Preissenkungen, weil die Gewinne hoch waren.
Ich bin selber Aktionär... ;)

Die Einstufung populistisch hat ein Geschmäckle. Ich nenne es daher gesunden Menschenverstand.
Wenn ich 8Mrd Gewinn sehe, mir dann diese oft matschigen und traurigen Bulletten ansehe, dann sagt mein Verstand.. kaufe ich nicht.
Naja, vielleicht 1 x im Jahr... wenn der Hunger den Verstand aussetzt.
... Et het noch emmer joot jejange
JanV
apasionado
apasionado
Beiträge: 533
Registriert: So 2. Feb 2020, 10:12

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von JanV »

Na, dann danke soweit....
Populistisch? Ja, sicher, auf jeden Fall. Erst recht, wenn man die schaurigen Geschichten mit dem Konzerngewinn "veredelt".
Aber wenigstens bist du konsequent und gehst nicht mehr hin. Die anderen rennen die Buden trotzdem ein. Wie schon vor Jahrzehnten der Gottschalk in der Werbung sagte, in etwa - Niemand geht hin, aber trotzdem ist da immer voll.
Jan
Hobbykoch
activo
activo
Beiträge: 479
Registriert: Mo 1. Sep 2025, 15:17
Wohnort: El Chaparral

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von Hobbykoch »

Wenn bei einem BigMac 2 gefrorene Patties à 30g - 35g netto Gewicht mit Null Geschmack, billigster Schmelzkäse, getrocknete und dann wieder eingeweichte Zwiebeln, Zuckersauce und übelstem Bun ohne langer Teigführung schon mindestens das Kosten sollte, was es bereits tut, dann müsste das selbe in guter Qualität und nicht geschmackstechnisch alles über Zucker gesteuert, in einem Restaurant ja mehr als das doppelte kosten.
Zudem bezahlt ein Kunde für das Essen und nicht für die Umstände bzw Umsetzung.

Wenn man dies aber tatsächlich in Betracht ziehen sollte, dann fallen ja pro verkaufter Einheit sogar weit weniger prozentuelle Kosten an als in einem Restaurant.

Deswegen kann ich dem allen echt nicht folgen.
JanV
apasionado
apasionado
Beiträge: 533
Registriert: So 2. Feb 2020, 10:12

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von JanV »

@Hobbykoch
Es ist schwierig zu antworten, wenn man ahnt, dass es sowieso nichts bringt. Da lobe ich mir das krasse Statement von Hundetraudl, die klipp und klar sagt, für diesen Frass würde sie kein Geld zahlen. Klare Aussage, basta. Ich versuche es aber trotzdem....
Mit dem Begriff "2 gefrorene Patties à 30-35g netto Gewicht" kann ich nichts anfangen. Gewicht im gefrorenen Zustand wäre mMn brutto, Gewicht im fertigen Zustand, für mich als netto, wird nirgendwo gelistet. Die Gewichtsangaben in den Menükarten beziehen sich immer auf Rohzustand.
Null Geschmack ist relativ, zumal sich hier die Frage bietet, was für einen Geschmack man bei einem Burgerfleisch erwartet? Die Hackfleischverordnung sagt klar, es muss tot sein, also über 69°C. Da ist es schwierig, Rindfleischgeschmack wie bei einem Steak medium rare zu erwarten. Wichtig ist, dass da keine Geschmacksverstärker sind, bis auf Salz und Pfeffer.
"Billigster Schmelzkäse" - auf was bezieht sich das? Auf den Preis oder auf die Qualität? Oder muss das grundsätzlich billigst sein, weil es in einer Fast Food Bude ist? Was wäre ein Schmelzkäse, den du nicht als billigst bezeichnen würdest?
Getrocknete und dann wieder eingeweichte Zwiebeln ist ein normales Verfahren, hier wird keine Aussage zu Qualität getroffen.
Zuckersauce ist einfach nur Quatsch. Der "übelste Bun" ist ein weltweit gängiger Hamburger Bun, den man auch in jedem Supermarkt kaufen kann. Aber stimmt, zu Hause würde ich mir was anderes backen.
"Zudem bezahlt ein Kunde für das Essen und nicht für die Umstände bzw Umsetzung". Im ernst? Nein, der Kunde zahlt für alles. Selbstverständlich. Ich hoffe immer noch, dass ich diesen Satz falsch verstehe. Wer soll das sonst bezahlen?
Den vorletzten Satz verstehe ich eh nicht.
Vielleicht würde man dem allen besser folgen können, wenn man vergegenwärtigen und akzeptieren würde, dass BK, McD, KFC usw usw keine kleinen Wurstbuden am Straßenrand sind, wo ein MA im verschwitzten T-Shirt seine kulinarischen Künste anbietet, sondern eine große Industrie.
Jan
Hobbykoch
activo
activo
Beiträge: 479
Registriert: Mo 1. Sep 2025, 15:17
Wohnort: El Chaparral

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von Hobbykoch »

JanV hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 17:57 .....
Generell bezieht sich bei mir alles auf die Qualität und Geschmack. Das ist logischerweise bei solchen Ketten nicht der Fall.
Die Hackfleischverordung gibt es seit 2007 ja eh nicht mehr und ist nun EURecht und die nationale Tier-LMHV.
Selbstverständlich darf Hackfleisch medium oder sogar roh angeboten werden. Sonst gäbe es ja auch kein Tatar oder verschiedene Garstufe von Burger im Restaurant. Ketten, welche ja auf gefronenes Hack setzen, dürfen tatsächlich nur durchgegartes anbieten mit einer Kerntemperatur von 72 Grad für 2min (glaube mich daran so zu erinnern)
Mit einem HACCP-Konzept (nachweispflichtige Eigenkontrolle) ist es wiederum erlaubt frisches Hack auch anders anzubieten.

Ich als Unternehmer verstehe den vorletzten Satz allerdings eindeutig. Nun denn...Ein Kunde kauft ein Produkt und stellt sich doch nicht die Frage, wie die Kalkulation im Hintergrund abgelaufen ist. Er kauft es nach seiner eigenen Wertschätzung! Ob die Gebäude, Produktionsstätten vererbt, gekauft oder gepachtet sind oder wieviele Mitarbeiter im Warenlauf mitgewirkt haben, interessiert den Kunden doch nicht. Ich kenne auch keinen, der mal bei McDonald's oder anderswo an der Kasse stand und danach gefragt hat.

Doch kalkulatorisch sollte ja klar sein, dass bei Produkten, die 100-fach täglich verkauft werden, die anfallenden Kosten prozentual geringer sind, als in einem Restaurant, welches vielleicht 5 Bürger am Tag verkauft. Dann müssten ja Massenindustriewaren teurer sein, als Handarbeit.

KI von Google kam sofort:
Das Standard-Patty (10:1)
​Wird verwendet für: Hamburger, Cheeseburger, Big Mac.
Die Bezeichnung „10:1“ bedeutet, dass 10 Patties ein britisches Pfund (454 g) ergeben.
​Rohgewicht: ca. 45,4 g
​Gebratenes Gewicht: ca. 30 g bis 35 g
​Hinweis: Ein Big Mac hat zwei dieser Patties, kommt also auf ein Gesamt-Fleischgewicht von etwa 65–70 g im verzehrfertigen Zustand

Also bei mir habe ich das sofort gefunden. Schade, dass es bei dir nicht geklappt hat.

Aber tatsächlich bin ich deiner Meinung, dass wir es doch weiter lassen sollten.
JanV
apasionado
apasionado
Beiträge: 533
Registriert: So 2. Feb 2020, 10:12

Re: Burger-Preise, die durch die Decke gehen!

Beitrag von JanV »

Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:39 Generell bezieht sich bei mir alles auf die Qualität und Geschmack. Das ist logischerweise bei solchen Ketten nicht der Fall.
Die Qualität wird durch entsprechende Kriterien definiert, Geschmack ist relativ. Den einen reicht die gebotene Qualität und Geschmack, den anderen nicht. Es bedeutet aber nicht, dass es grundsätzlich schlecht ist, wenn einem die Qualität und Geschmack nicht reichen. Oder das es logisch ist, dass bei Ketten keine Qualität und Geschmack sind.
Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:39 Die Hackfleischverordung gibt es seit 2007 ja eh nicht mehr und ist nun EURecht und die nationale Tier-LMHV.
..... Ketten, welche ja auf gefronenes Hack setzen, dürfen tatsächlich nur durchgegartes anbieten mit einer Kerntemperatur von 72 Grad für 2min
Mit einem HACCP-Konzept (nachweispflichtige Eigenkontrolle) ist es wiederum erlaubt frisches Hack auch anders anzubieten.
Die Ketten verwenden tiefgefrorenes, aus logistischen Gründen ist es gar nicht anders machbar. Kerntemperatur 69-74°C bei definierten Patties, kein darf drunter sein, keine Zeitverordnung, sondern Erreichen. HACCP ist für die Ketten im Grunde ein Gesetz, es wird befolgt und auch von LMK eng überwacht.
Das Wort Hackfleischverordnung verwendete ich auch Verständlichkeitsgründen. Aber du hast es ja im Google gefunden, also Entschuldigung.
Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:39 Ich als Unternehmer verstehe den vorletzten Satz allerdings eindeutig. Nun denn...Ein Kunde kauft ein Produkt und stellt sich doch nicht die Frage, wie die Kalkulation im Hintergrund abgelaufen ist.....
Du hast gemeint, der Kunde zahlt nur sein Essen, das andere nicht. Ich bin mir sehr sicher, dass er weiß, dass er alles drum herum auch mit zahlt. Vielleicht nicht die Details, aber die sind sowieso den meisten Menschen nicht bekannt. Vor allem den nicht, die meinen, es wäre ja nur eine Burgerbude.
Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:39 Doch kalkulatorisch sollte ja klar sein, dass bei Produkten, die 100-fach täglich verkauft werden, die anfallenden Kosten prozentual geringer sind, als in einem Restaurant, welches vielleicht 5 Bürger am Tag verkauft. Dann müssten ja Massenindustriewaren teurer sein, als Handarbeit.
Ok, jetzt verstehe ich, was du meinst. Den Zusammenhang allerdings nicht. Dies ist nämlich schon im Preis des Rohprodukts abgebildet. Im Restaurant selbst spielt es keine Rolle.
Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:39 KI von Google kam sofort:
...
Also bei mir habe ich das sofort gefunden. Schade, dass es bei dir nicht geklappt hat.
Also hast du nach irgendetwas gesucht, was gar nicht das Thema war! Sondern deine Verwendung von den Worten tiefgefroren und netto.
Hobbykoch hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 19:39 Aber tatsächlich bin ich deiner Meinung, dass wir es doch weiter lassen sollten.
Das wundert mich nicht. Und ja, wie ich schon im vorherigen Beitrag schrieb, es bringt nichts.
Jan
Antworten

Zurück zu „Sonstige Themen“