Bei diesem Treffen kamen die Präsidenten und Geschäftsführer der großen spanischen Unternehmen zusammen.
Notizen am Rande, die ich in den deutschen Nachrichten vermisste:
Am 21. Januar trafen sich die Spitzenvertreter des Ibex-35 zu einem privaten Treffen mit der Regierung in Davos (Schweiz), unmittelbar nach der Grundsatzrede des US-Präsidenten Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum 2026. Bei diesem Treffen kamen die Präsidenten und Geschäftsführer der großen spanischen Unternehmen zusammen.
Die spanischen Unternehmen haben in Davos die Möglichkeit genutzt, um ihre Wirtschaftsinteressen und -ziele zu vertreten und wegender Himmnisse in der EU ihren Fokus auf die USA und Großbritannienzurichten.
Spanien wird in Davos als Wachstumslokomotive Europas hervorgehoben, mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent im Jahr 2024, das sogar das der USA übertrifft. Sánchez betont, dass Spanien "wieder die beste Wirtschaft weltweit" wird.
Quelle: admin.ch
Große spanische Unternehmen nehmen angesichts der Hindernisse in der EU Kurs auf die USA und Großbritannien
Santander, Iberdrola, Telefónica, Repsol, Ferrovial oder ACS sehen die angelsächsischen Länder als Priorität für ihre Zukunftspläne an, da sie den europäischen Markt als zu langsam und zu bürokratisch empfinden...
Quelle: El País vom 07. FEB 2026 – 05:15 MEZ
Spaniens Blick auf die deutsche Wirtschaft
Zusammenfassung eines Artikels aus <El Economista< vom 25. November 2025:
Deutschland steckt in der längsten Phase wirtschaftlicher Stagnation seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Wirtschaftsleistung verharrt seit Jahren nahezu auf dem gleichen Niveau; in den v ergangenen drei Jahren gab es nur zwei Quartale mit Wachstum. Besonders belastend wirken der Rückgang von Industrieproduktion, Exporten und privatem Konsum, während Beschäftigung vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Bau deutlich gesunken ist.
Experten sehen eine Mischung aus strukturellen Problemen und externen Schocks: hohe Energiepreise, zunehmender Wettbewerbsdruck aus China, schwache globale Nachfrage sowie steigende Arbeits-, Steuer- und Bürokratiekosten. Die Industrie, lange Wachstumsmotor, kommt nicht in Gang. Fiskalische Maßnahmen der Bundesregierung dürften nach Einschätzung vieler Ökonomen nur begrenzte Wirkung entfalten, da ein erheblicher Teil zur Finanzierung des Sozialstaats und der alternden Gesellschaft benötigt wird.
Die anhaltende Stagnation setzt Beschäftigung und Sozialversicherungssysteme unter Druck und dämpft Investitionen und Konsum. Frühindikatoren liefern widersprüchliche Signale, insgesamt deutet jedoch wenig auf eine kräftige Erholung hin. Kurzfristig wird eher weiteres Nullwachstum erwartet.
Auch wenn der Artikel, auf den ich mich beziehe,Die direkteste und vernichtendste Analyse findet sich in einem einfachen Beitrag von X Daniel Kral, Analyst bei Oxford Economics: „Es ist schwer, die Krise zu übertreiben, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet: Investitionen und Warenexporte befinden sich im freien Fall, der private Konsum stagniert (trotz des Bevölkerungswachstums) und nur die Größe des Staates wächst. Energiepreise, US-Zölle, der China-Schock 2.0... Deutschland braucht ein neues Wachstumsmodell.“
Alemania sufre la parálisis económica más larga desde la Segunda Guerra Mundial y ese 'crecimiento cero' tendrá consecuencias
Übersetzung: "Deutschland erlebt die längste wirtschaftliche Stagnation seit dem Zweiten Weltkrieg, und dieses 'Nullwachstum' wird Folgen haben"
schon etwas älter ist, finde ich interessant, wie die Spanier die deutsche Wirtschaft beurteilen.
Der spanische Artikel kann leicht mithilfe von deepl.com übersetzt werden.


