Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

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Oliva B.
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Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Oliva B. »

Trump drohte gestern mit der Einstellung des Handels mit Spanien, weil das Land die Nutzung von US-Militärstützpunkten für Angriffe auf den Iran verweigerte. Er berief sich auf Urteil des Obersten Gerichtshofs, um das mögliche Embargo zu rechtfertigen.

„Spanien hat sich schrecklich verhalten“, sagte Trump gegenüber Reportern während eines Treffens mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und fügte hinzu, dass er Finanzminister Scott Bessent angewiesen habe, „alle Beziehungen“ zu Spanien abzubrechen.

Heute Mittag (Stand: 04.03.2026 • 13:51 Uhr) wurde bekannt, dass sich Spaniens Ministerpräsident Sánchez sich als Reaktion auf die Drohungen und Beschimpfungen von US-Präsident Trump an seine Landsleute gewandt hat. Seine Kritik am Iran-Krieg bekräftigte er. Auf Trump ging er kaum ein.

Fünf Worte reichen laut Ministerpräsident Pedro Sánchez, um die Position seiner Regierung klarzumachen: 'Nein zum Krieg in Iran!' Sánchez erinnerte an den Irak-Krieg vor gut 20 Jahren, der der Menschheit keinerlei Mehrwert gebracht habe. Folgen seien eine Migrationskrise im Mittelmeerraum und ein Erstarken islamistischer Extremisten gewesen, so der spanische Regierungschef sinngemäß. Jetzt in Iran könne man die langfristigen Folgen noch gar nicht abschätzen. Und man wisse auch nicht, welche Ziele die Angriffe eigentlich verfolgen würden."

Die USA verlegten 15 Flugzeuge, darunter Tankflugzeuge, von den Militärstützpunkten Rota und Moron in Südspanien, nachdem die sozialistische Führung des Landes erklärt hatte, dass sie nicht zulassen werde, dass diese für einen Angriff auf den Iran eingesetzt werden.

Zu den Exportgütern Spaniens zählen Olivenöl, Autoteile, Stahl und Chemikalien...

Quellen: Reddit und Reuters
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Beefeater
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Beefeater »

Tut mir leid ich kann diesen linken Sanchez und seine sozialistische Entourage bei nichts mehr ernst nehmen.
Dass der überhaupt noch regieren darf, ist schon erstaunlich. Sicher nicht mehr lange.

Frankreich, UK und Saudi-Arabien bringen nun ebenfalls ihr Militär in Stellung bzw. steigen bei den Bombardierungen mit ein,
um dem islamistischen TerrorRegime im Iran endlich nach 50 Jahren weltweitem Terror das wohlverdiente Ende zu bereiten.
Alle grundlos angegriffenen Nachbarländer des Irans haben ihre Lufträume nun ebenfalls für das US Militär geöffnet.

Kurdische Oppositionskämpfer rum um den Iran werden gerade eben massiv von den USA über die CIA mit modernsten Waffen beliefert.

Sanchez steht ziemlich isoliert an der "HeimatFront"... mit seiner Realitätsverweigerung.
Will er etwa warten bis diese Geisteskranken/Mullahs Atombomben haben?

Und seine quasi AUSWEISUNG des US Militärs aus Spanien freut nun Portugal.
Die Amis ziehen bereits um.

Und ich bin sicher, dass Trump nicht das spanische Volk, sondern diese Islam/Iran affine und verpeilte Sanchez Regierung gemeint hat.
Die haben nach 50 Jahren noch immer nicht kapiert, dass man mit den islamistischen Mullahs niemals Frieden haben kann.

Saludos Mike

P.S: Preissteigerungen werden mich kaum betreffen.
Fahre sein 18 Monaten kein Auto, habe eigenen Strom und Garten. Die Preise, die mich interessieren, also IT Preise, sind bereits vor 2 Monaten um 400% bis 600% gestiegen... Das muss man eben aussitzen.
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Frambuesa
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Frambuesa »

Beefeater hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 16:49 Und ich bin sicher, dass Trump nicht das spanische Volk, sondern diese Islam/Iran affine und verpeilte Sanchez Regierung gemeint hat.
So ist es, die spanische Bevölkerung hat er nicht gemeint, denn nach der Tirade zur Haltung von Sanchez erwähnte er die „großartigen Menschen in Spanien“

Ja, er ist stinksauer auf Sanchez, aber auch auf Starmer, den er genauso abkanzelte. Dafür lobte er aber den deutschen Kanzler, er mache seine Arbeit sehr gut und sei ein sehr, sehr erfolgreicher Mann.
Ich will das hier nicht weiter kommentieren, aber die Sprüche von DT sind schon gelinde gesagt sehr speziell :-?
Saludos Frambuesa
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Curandero »

Beefeater hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 16:49
Und ich bin sicher, dass Trump nicht das spanische Volk, sondern diese Islam/Iran affine und verpeilte Sanchez Regierung gemeint hat.
Die haben nach 50 Jahren noch immer nicht kapiert, dass man mit den islamistischen Mullahs niemals Frieden haben kann.
Beides! 👍

Es ist (für mich) völlig unverständlich, wie diese Sánchez-Regierung reagiert und regiert. Gerade Spanien hat doch damit seine Erfahrungen gemacht (711 bis 1492!).
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Atze »

Curandero hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 23:42 Es ist (für mich) völlig unverständlich, wie diese Sánchez-Regierung reagiert und regiert. Gerade Spanien hat doch damit seine Erfahrungen gemacht (711 bis 1492!).
Diese Erfahrungen waren (jedenfalls nach Ansicht vieler Historiker) aber nicht durchweg schlechter als z.B. unter den nachfolgenden Reyes Catolicos.
LG Atze
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Curandero »

Das was ich darüber gelesen habe, soll ziemlich blutig gewesen sein.
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Busbauer »

Beefeater hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 16:49 Tut mir leid ich kann diesen linken Sanchez und seine sozialistische Entourage bei nichts mehr ernst nehmen.
Dass der überhaupt noch regieren darf, ist schon erstaunlich. Sicher nicht mehr lange.
Genau das Gleiche denke ich über Donald Duck, das der überhaupt noch Präsident ist wundert mich jeden Tag.
Der lügt / betrügt / scheffelt sich und seinen ganz offensichtlich die Taschen voll / bedroht andere Länder und nicht nur "feindliche" sondern auch solche die bis zu seiner Wiederwahl "Partner" waren. Setzt sich über alles hinweg/ bricht fast täglich Gesetze.
Der gehört schlicht eingesperrt. Da ist Sánchez harmlos dagegen, aber sicher auch nicht unkritisch. Meine Meinung.....
Grüße Stefan
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Atze »

Curandero hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 01:23 Das was ich darüber gelesen habe, soll ziemlich blutig gewesen sein.
Ja, die arabischen Clans bekämpften sich ziemlich hefig. Aber gegenüber den Bürgern, egal ob muslimisch, jüdisch oder christlich, waren die die jeweiligen Machthaber meist erstaunlich tolerant.
Sehr viel toleranter jedenfalls als nach der Reconquista die katholischen Könige.
Kultur und Wissenschaften blühten. Was wäre al Andalus heute ohne sein arabisch-islamisches Erbe? Ein großer Badestrand - nichts weiter.
Nach dem Fall von Cordoba und ziemlich zeitgleich nach der Zerstörung des Hauses der Weisheit in Bagdad fiel dann aber auch die arabische Kultur in ihr eigenes "Mittelalter" zurück.
Für den Westen war das europäische Mittelalter das Sprungbrett für Wissenschaft und Kultur.
Die arabischen Länder konnten sich jedoch nicht mehr daraus befreien, ihr goldenes Zeitalter endete.
LG Atze
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Beefeater »

Atze hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 17:49 Sehr viel toleranter jedenfalls als nach der Reconquista die katholischen Könige.
Naja, ich finde die katholischen Könige waren extrem tolerant für ihre Zeit.
Bin eher verwundert, dass nach 1492, also nach fast 800 Jahren muslimischer Besatzung und damit Unterdrückung der christlichen Urbevölkerung,
weiter Muslime in Spanien leben durften.

Diese christianos & moros fiestas heutzutage hätten die Spanier des 15. Jahrhunderts ganz sicher nicht erfreut...

Saludos Mike
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Re: Droht Spanien jetzt ein US-Embargo?

Beitrag von Atze »

Beefeater hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 19:08
Naja, ich finde die katholischen Könige waren extrem tolerant für ihre Zeit.
Nö, doch davon später..

Diese christianos & moros fiestas heutzutage hätten die Spanier des 15. Jahrhunderts ganz sicher nicht erfreut...

"Bin eher verwundert, dass nach 1492, also nach fast 800 Jahren muslimischer Besatzung und damit Unterdrückung der christlichen Urbevölkerung,
weiter Muslime in Spanien leben durften."
Das Christentum fasste um ca. 200 - 300 n. Chr. relativ zögernd in Spanien Fuß. Zudem war ab ca 500 die westgotische Oberschicht arianisch (also z.B. ohne Dreifaltigkeit.) Gerademal der letzte Westgotenkönig Roderich bekannte sich kurz bevor er 711 von den Arabern besiegt wurde zum katholischen Glauben.
Von "christlicher Urbevölkerung" kann also nicht die Rede sein.
Die dann folgenden maurischen Herrscher der verschiedenen Clans waren - besonders gegen die Juden durchweg toleranter als die christlichen Bischöfe der zunächst verschiedenen Glaubensrichtungen, von denen dann im Norden Spanien (Asturien und Leon) der von Rom favorisierte Katholizismus als schlagkräftige Religion sich durchsetzte.
Auf jeden Fall lebten Juden und Christen als "buchbesitzende Schutzbefohlene" unter den Mauren meistenteils recht unbehelligt, mussten aber dafür eine Kopfsteuer zahlen. Eine willkommene Einnahmequelle für die Mauren.
Auch sonst waren die religiösen Grenzen recht durchlässig: Muslims und Christen kämpften oft auf der jeweils anderen Seite.
"El Cid" ist dafür ein Beispiel.
Was keine wesentliche Rolle spielte und erstmalig unter des Reyes Katolikos aufkam, ist der Rassismus. Nach der Rekonquista und dem Zwang der verbliebenen Muslims und Juden sich taufen zu lassen (oder zu fliehen - sie wurden eben nicht toleriert), wurden die Conversos dauernd verdächtigt, in ihren alten Glauben zurück zu fallen - weil sie eben nicht "reinen Blutes" waren.
Da die Reyes der römischen Kirche als zu tolerant misstrauten, setzten sie eine eigene, eben die spanische Inquisition durch, die eine beispiellose tödliche Macht verkörperte. Nicht etwa Hexen o.ä. waren ihr Ziel, sondern die "Marranos = Schweine" deren einziges Vergehen ein muslimischer oder schlimmer: jüdischer Ahne ist. Das zieht sich bis heute hin. Natürlich nicht mehr mit Scheiterhaufen sondern mit deutlich vermindertem Ansehen in der Gesellschaft.
Diese christianos & moros fiestas heutzutage hätten die Spanier des 15. Jahrhunderts ganz sicher nicht erfreut..."
Wirklich?
Erste Mauren-und-Christen-Paraden sind schon 1150 im katalanischen Lleida belegt, eine weitere, sehr frühe Mauren-und-Christen-Feier fand 1463 in Jaén statt –
https://miclleida.org/la-festa/

Die allermeisten dieser Fiestas sind jedoch sehr junge rein touristische Veranstaltungen.
Sie sind aber ein deutlicher Hinweis, wie zwischen den Streitigkeiten jahrhundertelang Christen, Muslims und Juden gedeihlich und kulturell gegenseitig befruchtend zusammenleben konnten.
-
Bis sie die Intoleranz der katholischen Könige erleben mussten.
LG Atze
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