Hitze in Deutschland

Das Wetter an der CB: Hitzewellen, Regen, Hagel, Gota fría, Sturm und Schnee
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Beefeater
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Beefeater »

housecat hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 16:20 Ich weiß ja nicht, welche Nachbarn ihr so habt. Oder welche Zeitung ihr lest. Die Nase rümpfen wegen einer Split-Klima / Luft-Luft-Wärmepumpe, das kann nur ein fehlinformierter Zeitgenosse sein. Irgendwas mit Infraschall ist ja immer.
Naja, man muss sich schon ehrlich machen. Klimaanlagen bzw. ihre Kompressoren erzeugen ca. 20 bis 30% mehr Wärme, als sie aus dem Haus transportieren..
Ich dachte auch immer die Gesamtwärmemenge bliebe gleich, ob die nun draußen oder drinnen ist.
Nur nehme ich das in Kauf, da ich kein weiteres CO2 für den Betrieb erzeuge.

Meine 12, 4 Jahre alten, ACs sind noch mit R32. Und ich werde die garantiert nicht ohne Not gegen R290 tauschen...
genau so wenig die alten dann an der Straße entsorgen. Davon laufen auch immer nur max. 6 gleichzeitig.

Und soviel ich weiß, hat sich in D eine PV Anlage innerhalb eines Jahres "CO2 amortisiert".
Also das für die Herstellung benötigte CO2 wieder eingespart/aufgehoben.
In Spanien bereits nach 6 Monaten .. danach sind sie 100% CO2 neutral.

Saludos, Mike
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Frambuesa
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Frambuesa »

Josefine hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 13:06 . . .
Und im Übrigen, eine der größten Schäden für das Klima sind wohl die vielen Bombardierungen auf Energie-Anlagen, die leider in der heutigen Zeit fast täglich passieren. Sieht ja grauslig aus, wenn man die Bilder im Fernsehen sieht. Wie gut wäre es doch für die Umwelt, wenn es wieder friedlich auf der Welt zugehen würde.
Es sind ja nicht nur die Bombardierungen auf Energie-Anlagen - ich frage mich schon seit langem, inwieweit die einzelnen Kriegsparteien alleine nur durch ihre Militärmaschinen in der Luft so an Klimaschäden verursachen. Da kommt mir das kalte Grausen.

KI sagt u.A.:
Warum ist die Verschmutzung so immens?
Unvollständige Verbrennung: Militärjets fliegen oft in sehr großen Höhen. Die dort ausgestoßenen Schadstoffe (neben CO₂ auch Ruß, Stickoxide und Wasserdampf) heizen das Klima durch die Bildung von Kondensstreifen (Zirruswolken) überdurchschnittlich stark auf.
Intensive Trainings: Der Großteil der militärischen Emissionen entsteht nicht in akuten Kriegseinsätzen, sondern durch stundenlange Übungs- und Patrouillenflüge im Frieden.
Saludos Frambuesa
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Frambuesa »

Um noch einmal auf das Thema Klimaanlage zu kommen:
Nach meiner Beobachtung werden vielfach mobile Klimaanlagen (mit Schlauch nach draußen) mit Klimaanlagen in einen Topf geworfen; dabei liegen zwischen ihnen Welten - nicht nur im Energieverbrauch.
Unsere Klimaanlage (Daikin) verbraucht nicht nur sehr wenig Energie, sie wird auch mit dem Kühlmittel R290 betrieben. In der Übergangszeit ist mit ihr das Heizen die günstigste Heizmethode.

Erschreckend finde ich in D, dass Klimaanlagen in Pflegeeinrichtungen eher die Ausnahme als Regel sind. Auch in Krankenzimmern sind sie nicht überall vorhanden. Meine Freundin lag bis gestern in einem 3-Bett-Zimmer in einem Krankenkaus in Düssseldorf; es sei der reinste Horror gewesen, berichtet sie. Es ist für mich einfach unvorstellbar!
Saludos Frambuesa
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Frambuesa »

Beefeater hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 15:57 Ich kann mich an meine Jungend, also so vor 40 Jahren, noch erinnern, wie uns angeblich ähnlich kompetente Wissenschaftler immer HorrorSzenarien an die Wand gemalt haben mit einer neuen Eiszeit.
JA WAT DENN NU? Waren die alle inkompetent?
Ja, das mit der EISZEIT, einer sog. Zwischeneiszeit erklärte man uns auch schon vor 65 Jahren in der Schule!
Saludos Frambuesa
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chris
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von chris »

Bitte jetzt keine Parallelen zur Station im Krankenhaus ziehen, aber in Einrichtungen mit hohem Müllaufkommen sollten sogar die Räumlichkeiten klimatisiert sein, in denen der Müll bis zur Abfuhr aufbewahrt wird. Manchmal ist Klimatisierung kein Luxus, sondern eher schlichte Notwendigkeit.

Diese Notwendigkeit sehe ich dann aber weniger bei denjenigen, die mit laufendem Motor und laufender Klimaanlage in ihren Autos sitzen bis die verwöhnten Gören endlich durchs Schultor schreiten und die maximal zehn Meter zur Familienkutsche zurücklegen.


Allerdings bin ich teilweise auch bei Beefeater, jeder hat meiner Meinung nach das Recht auf einen kleinen ökologischen Fußabdruck (was bei einer unethischen Kontrolle der Überbevölkerung ja gar kein Problem wäre). Bei mir ist es zum Beispiel das Rind auf dem Grill, das ich mir guten Gewissens gönne. Mit seit 20 Jahren null Flugmeilen, Fleece-Jacke statt 22 Grad im Winter und maximal 5000km pro Jahr im Automobil muss echt kein hipper mondänder weltreisender Extremist kommen und mir den CO2 Abdruck meines Steaks vorrechnen.

Jeder sollte sich stattdessen einigermaßen sozial verhalten und dort Schaden vermeiden, wo es für ihn möglich und erträglich ist, dann wären wir schon ein Stück weiter. Immerhin habe ich drei Zwerge in die Welt gesetzt, die in 50 Jahren auch noch einigermaßen menschenwürdig leben wollen. Da sollte man den Planeten nicht mit dem Gedanken "Nach mir die Sintflut." dem vorsätzlichen Verfall preisgeben. Meine Meinung.


Und noch einmal zum Klimawandel: der ist nämlich ein exzellentes Beispiel dafür, wie man sich mit schlechter Öffentlichkeitsarbeit selbst ins Abseits kegelt. Die letzten Tage mal außen vorgelassen, erzähl den Menschen etwas von 2 Grad Erderwärmung in 50 Jahren, und beim typischen deutschen Schmuddelwetter wird mindestens die Hälfte der Menschen antworten: "Können meinetwegen ruhig 5 Grad sein, und am besten sofort."
Selten wurde ein riesiges Problem dümmer "vermarktet" als der Klimawandel. Vokabeln wie "extreme Wetterereignisse", "Ernteausfälle", "Unwetterschäden", "steigende Versicherungsprämien" etc gehen viel besser direkt an den Nerv als die Aussicht, dass es im Sommer 2056 im August eben 28 statt 26 Grad hat, und die Eisdielen schon im April öffnen statt erst im Mai.
Saludos,
Chris
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Atze
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Atze »

Frambuesa hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 18:18
Beefeater hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 15:57 Ich kann mich an meine Jungend, also so vor 40 Jahren, noch erinnern, wie uns angeblich ähnlich kompetente Wissenschaftler immer HorrorSzenarien an die Wand gemalt haben mit einer neuen Eiszeit.
JA WAT DENN NU? Waren die alle inkompetent?
Nö, die hatten nur damals weder ausreichende Proxydaten, noch ausreichende Rechenleistung.
Ja, das mit der EISZEIT, einer sog. Zwischeneiszeit erklärte man uns auch schon vor 65 Jahren in der Schule!
Vor 49 Jahren wurde der Apple II rausgebracht, den ich ca. 1980 für ca. 3.400 DM kaufte. Dieses Spitzenprodukt wies einen Speicher von sagenhaften 16 kByte auf, die man für den Preis eines Kühlschranks um weitere 16 kByte erweitern konnte. Eine Floppydisk konnte 120 kByte speichern. Vergeicht das mal mit einem einfachen Notebook oder Handy.

Die Milanovic-Zyklen und einige historische Betrachtungen waren das Einzige was man für die zukünftige Klimaentwicklung benutzen konnte.
Zwar steht schon seit ca 150 Jahren fest, dass CO² ein Klimagas ist, jedoch gibt es erst seit ca. 50 Jahren dafür weltweit verteilte Messstationen.
Eisbohrkerne, die man früher noch nicht hatte, zeigen, dass der CO²- Gehalt der Luft in den letzten 800.000 Jahren bis ca. 1900 nie über 200 ppm gestiegen ist. JETZT SIND ES ÜBER 400 PPM !!!
Die beliebte Ausrede, dass es schon früher weltweite Warmzeiten gab, trifft zwar zu, - aber nie während der Anwesenheit des Menschen!
LG Atze
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Beefeater »

Die Saturn-V-Rakete der Apollo-11-Mission nutzte den Launch Vehicle Digital Computer (LVDC), einen von IBM entwickelten Bordcomputer.
Er arbeitete mit einer Taktfrequenz von etwa 2,048 MHz und führte rund 12.000 Instruktionen pro Sekunde aus.

Die Speicherkapazität lag bei 32.768 15-Bit-Wörtern (entspricht etwa 61 Kilobyte).

Und das war bereits 1969 und die sind damit auf dem Mond gelandet .... ;)
Die beliebte Ausrede, dass es schon früher weltweite Warmzeiten gab, trifft zwar zu, - aber nie während der Anwesenheit des Menschen!
Und genau damit bestätigst du, was diese Leute denken. Es gab die Warmzeiten und der Mensch war noch nicht einmal da.
Ergo... Also braucht das KLIMA denen Menschen nicht, um Kapriolen zu drehen.

Saludos, Mike
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von hundetraudl »

Beefeater hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 16:27 Na, dann müssen wir eben alle sterben... >:d<

Mein persönlicher CO2 Fußabdruck ist so klein, da passt kein 5 Jähriger rein...

Ich fliege nicht, seit 4 Jahren und davor schon sehr selten, ich fahre E-Auto bzw. Plugin Hybrid, aber zu 95% im EV Modus,
ich habe eine autarke PV und wir bauen unser Gemüse selber an.
Mehr ist zu dem Thema von mir nicht mehr zu erwarten.

Einsicht? Ganz sicher nicht. Für mich ist das Wetter. Basta.
Ob nun 1 oder 3° Erderwärmung, ob von Menschen gemacht oder nicht.
Das ist mir vollkommen Latte.

Ich sehe andere Menschheitsbedrohende Entwicklungen.
Kriege, brennende Ölfelder, eine mit 9 Mrd in 2023 längst überbevölkerte Erde und eine KI Revolution =Invasion?,
die uns alle deutlich mehr bedrohen, als diese 2°+

Der Klima Hype dagegen geht mir nur noch auf den Sack...

Saludos, Mike
Genau meine Meinung
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Atze »

Beefeater hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 23:30 Die Saturn-V-Rakete der Apollo-11-Mission nutzte den Launch Vehicle Digital Computer (LVDC), einen von IBM entwickelten Bordcomputer.
Er arbeitete mit einer Taktfrequenz von etwa 2,048 MHz und führte rund 12.000 Instruktionen pro Sekunde aus.

Die Speicherkapazität lag bei 32.768 15-Bit-Wörtern (entspricht etwa 61 Kilobyte).

Und das war bereits 1969 und die sind damit auf dem Mond gelandet .... ;)
Die Rechenleistung für eine Mondlandung ist ein Klacks gegenüber der notwendigen Rechenleistung zur Erstellung von Klimapfaden.

Die beliebte Ausrede, dass es schon früher weltweite Warmzeiten gab, trifft zwar zu, - aber nie während der Anwesenheit des Menschen!

Und genau damit bestätigst du, was diese Leute denken. Es gab die Warmzeiten und der Mensch war noch nicht einmal da.
Ergo... Also braucht das KLIMA denen Menschen nicht, um Kapriolen zu drehen.
Es sind im Lauf der Zeiten ca 99,9 bis 99,99% aller Arten ausgestorben. Meist durch Veränderungen des Klimas (die aber auch durch von extern oder intern kommende Katastrophen ausgelöst werden können).
Wir sollten uns nicht unsere eigene Katastrophe schaffen.
Das Leben als Ganzes ist zwar sehr robust, das der einzelnen Arten dagegen reagiert äußerst empfindlich.
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Re: Hitze in Deutschland

Beitrag von Atze »

Frambuesa hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 17:22
Erschreckend finde ich in D, dass Klimaanlagen in Pflegeeinrichtungen eher die Ausnahme als Regel sind. Auch in Krankenzimmern sind sie nicht überall vorhanden. Meine Freundin lag bis gestern in einem 3-Bett-Zimmer in einem Krankenkaus in Düssseldorf; es sei der reinste Horror gewesen, berichtet sie. Es ist für mich einfach unvorstellbar!
In den Zeiten als die meisten Krankenhäuser oder Altenheime geplant wurden, haben wohl die wenigsten gedacht, dass es immer heißere Sommer gibt.
Und die, die heißere Sommer für möglich hielten, wurden verlacht. Bzw. es wurde ihnen unterstellt, bezahlte Lügner zu sein.
LG Atze
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