«Quien camina solo llega más rápido,
pero quien camina acompañado llega más lejos»
pero quien camina acompañado llega más lejos»
Über dieses Sprichwort bin ich kürzlich gestolpert. Auf Deutsch könnte man sinngemäß sagen:
„Wer allein geht, kommt schneller an. Wer mit anderen geht, kommt weiter.“
Zunächst klingt das fast wie eine ganz einfache Aussage über eine Reise. Wenn man allein unterwegs ist, muss man auf niemanden warten, keine Kompromisse eingehen und kann einfach sein eigenes Tempo bestimmen. Gemeinsam dauert manches vielleicht länger.
Aber eigentlich steckt viel mehr dahinter.
Im Leben gibt es natürlich Dinge, die man am besten allein erledigt. Manchmal braucht man Ruhe, Unabhängigkeit und die Freiheit, seinen eigenen Weg zu gehen. Und es kann durchaus befreiend sein, nicht ständig auf die Meinung oder Zustimmung anderer angewiesen zu sein.
Trotzdem glaube ich, dass wir auf Dauer nicht wirklich alles allein schaffen können. Familie, Freunde, Partner, Kollegen oder einfach Menschen, die uns auf einem bestimmten Abschnitt unseres Lebens begleiten, können einen Unterschied machen. Sie bringen andere Erfahrungen und Sichtweisen mit, helfen uns, wenn es schwierig wird, und manchmal sehen sie Dinge, die wir selbst übersehen.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft dieses Sprichworts:
Allein kann man schneller sein, aber gemeinsam kann man weiter kommen.
Gerade heute, wo Unabhängigkeit und Selbstständigkeit oft sehr hoch bewertet werden, sollte man darüber nachdenken. Hilfe anzunehmen oder andere Menschen einzubeziehen bedeutet schließlich nicht, schwach oder unselbstständig zu sein. Im Gegenteil: Es kann bedeuten, dass man verstanden hat, dass nicht jeder Weg allein gegangen werden muss.
Und vielleicht geht es am Ende auch gar nicht nur darum, wo man ankommt, sondern mit wem man unterwegs war.
Wie seht ihr das?
Ist es für euch wichtiger, euren eigenen Weg möglichst unabhängig zu gehen – oder glaubt ihr auch, dass man gemeinsam letztlich weiter kommt?

