Befestigung Photovoltaik

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Wuffman07
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Befestigung Photovoltaik

Beitrag von Wuffman07 »

Servus,
hat jemand Erfahrung damit, dass die Halterung der Panele NICHT durch Bohren in die Ziegel und Verletzung der Außenhaut des Daches erfolgt?
Dankeschön!
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Beefeater
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Re: Befestigung Photovoltaik

Beitrag von Beefeater »

Naja, ich hätte da eine Empfehlung ;)
20230202_150928sml3.jpg
20230203_144004sml2.jpg
.
Jeder der 6 Strings (Reihen mit Kollektoren) steht mit ca. 1.3T Beton Gesamtgewicht fest am Boden.
Und die Kosten für die 42 Betonformteile von solarbloc lagen inkl. Lieferung mehr als 50% unter jeder anderen Aufständerung.
Holz und Alu sind eben horrend teuer heutzutage. Dazu kommt die extrem lange Haltbarkeit, besonders in Spanien.
Bei Unwetter und Starkwind stehen die seit fast 4 Jahren wie ein Fels.

Saludos, Mike

P.S. Ich kann dir nur empfehlen die von mir gehasste und geliebte KI zu befragen.
Gib deine Frage genauso bei z.B. Gemini ein und dir wird geholfen.
Ich habe damit in Echtzeit schon Dutzende Probleme gelöst, für die ich erst langwierig Experten hätte fragen müssen

Ausschnitt der Anwort :

Ja, dazu gibt es reichlich Praxiserfahrung. Bei Schrägdächern mit Ziegeldeckungen gibt es hervorragende Alternativen zum traditionellen Bohren/Flexen von Dachziegeln oder Durchdringen der Dachteinhängung.

Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Ansätzen: substanzschonende Haken-Systeme (kein Bohren/Flexen der Ziegel) und ballastierte/geklebte Systeme (keine Verletzung der Dachhaut insgesamt).

Ersatzziegel mit integriertem Haken (Beste Lösung für Ziegeldächer)
Beim klassischen Dachhaken muss oft der Ziegel mit der Flex ausgespart werden, was Bruchstellen schafft oder Spritzwasser durchlassen kann. Ersatzziegel ersetzen die originalen Ton- oder Betonziegel an den Befestigungspunkten vollständig.

Wie es funktioniert:
Der Originalziegel wird an der Montagestelle herausgenommen und aufbewahrt.

An seine Stelle tritt ein passgenauer Metall-Ersatzziegel (meist aus verzinktem Stahl, Aluminium oder Aluguss), an dem die Halterung/der Dachhaken bereits integriert oder fest verschraubt ist.

Der Ersatzziegel wird direkt in die Dachlattung eingehängt und fügt sich nahtlos in den Ziegelverbund ein.
... Et het noch emmer joot jejange
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chris
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Re: Befestigung Photovoltaik

Beitrag von chris »

Beefeater hat geschrieben: Mi 4. Nov 2026, 12:04 Jeder der 6 Strings (Reihen mit Kollektoren) steht mit ca. 1.3T Beton Gesamtgewicht fest am Boden.
Und die Kosten für die 42 Betonformteile von solarbloc lagen inkl. Lieferung mehr als 50% unter jeder anderen Aufständerung.
Holz und Alu sind eben horrend teuer heutzutage. Dazu kommt die extrem lange Haltbarkeit, besonders in Spanien.
Bei Unwetter und Starkwind stehen die seit fast 4 Jahren wie ein Fels.
Wobei einige Rathäuser genau solche Dinge wie das Aufstellen von Solarpaneelen auf dem Boden ausdrücklich verbieten, sondern eine architektonische Integration in das Bauwerk fordern.
Vorher also besser beim zuständigen Bauamt informieren.
Saludos,
Chris


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Re: Befestigung Photovoltaik

Beitrag von Chris_W »

Für die guten deutschen Dachziegel wie Frankfurter Pfanne gibt es das alles aber die Dachziegel in Spanien sind ganz anders (i.d.R. halbrund) und werden auch mit Mörtel aneinander befestigt.

Die spanischen Dächer, die ich kenne, haben in dem Sinne keine Aussenhaut sondern (von innen nach außen) die vigas (Dachbalken), darauf Bovedillas (Teracotta bei den traditionalen Häusern) oder darauf eine Isolierung oder Folie, dann ca. 5 cm Beton und dann die tejas (Dachziegel). Man kann also problemlos durch die Ziegel bohren und dann in den Beton. Dazu gibt es Schrauben, die einen Isoliernippel haben wo sie den Ziegel durchdringen.
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Re: Befestigung Photovoltaik

Beitrag von Beefeater »

Natürlich habe ich die bei uns in Eche geltenden Vorschriften vorher geprüft.
Die Fläche bleibt weit unter dem erlaubten % Anteil zur Grundstücksgröße. ca 2%.
Keine Bodenversieglung, keine Verankerung. Theoretisch jederzeit rückbaubar.

Zudem liegen wir im Suelo No Urbanizable / Campo de Elche. Also im rustico.
Da hat man deutlich mehr rechtliche Freiräume, als in einer eng besiedelten Urbanisation.
Das muss natürlich jeder für sein Grundstück selber erfragen.

Besonders wenn es sich um eine Anlage für den Eigenbedarf (Autoconsumo) handelt.
Es reichte seinerzeit eine einfach Declaración Responsable en materia de urbanismo.

Die Anmeldung kann sich sogar finanziell lohnen, oops ?? haeh :-\
Jo, wir haben ca. 1200€ für alles gezahlt samt Gutachten.
  • Städtische Bearbeitungsgebühr (Tasa Urbanística)
  • Baudenkmal-/Installationssteuer (ICIO - 2,7 % vom PEM)
  • Technischer Bericht / Ingenieurshonorar
Und bekommen - auf Antrag - 3 Jahre lang 50% der IBI zurück = 1800€ ;)

Saludos, Mike
... Et het noch emmer joot jejange
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Re: Befestigung Photovoltaik

Beitrag von dksoft »

Chris_W hat geschrieben: Mi 4. Nov 2026, 13:10Man kann also problemlos durch die Ziegel bohren und dann in den Beton. Dazu gibt es Schrauben, die einen Isoliernippel haben wo sie den Ziegel durchdringen.
In der Praxis brechen die Ziegel schnell. Durch Erosion sind die spröde oder liegen hohl. Da muss man mit viel Gefühl und ohne Schlag erstmal durch den Tonziegel bohren. Darunter trifft man dann auch nicht immer den Betonträger sondern so einen Bovedilla Hohlziegel. Ein Horror für normale Dübel, wenn die gleich nicht greifen.

Ich habe sehr gute Ergebnisse erreicht, indem ich Edelstahlgewindestangen mit 2K-Injektionsmörtel eingeklebt und auf die korrekte Größe abgeschnitten habe. Das ist dann auch dicht wenn man vorher Siebhülsen einschiebt. Zudem liegt keine Spannung auf dem Ziegel an. Es ist schwer, diese Schrauben mit dem Dichtring so einzuschrauben, dass das Gewinde gut greift aber auch nicht zuviel Druck auf dem Ziegel liegt.

PS: Ich weiß, dass dies offtopic ist. Aber ich wollte es einfach mal erzählen :-)
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