MERCADONA im Visier

für Köche und Genießer
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maxheadroom
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Re: MERCADONA im Visier

Beitrag von maxheadroom »

Hola ,

über diese Apetitt anregenden Punkte kam mir beim lesen die Idee frag doch mal KI was sie von der Entwicklung hält ,da kam da die für mich tröstliche Antwort weil ich schon so alt bin das mich das nicht mehr betrifft :
• KI-Köche zu Hause: Roboterarme oder spezialisierte Kochautomaten könnten Standard in Wohnungen sein. Sie schneiden, rühren und garen frische Zutaten perfekt auf Knopfdruck.
• Personalisierte Ernährung: Smarte Kühlschränke und Gesundheits-Tracker analysieren Ihren Nährstoffbedarf in Echtzeit und weisen die Küche an, genau das Gericht zuzubereiten, das Ihr Körper heute braucht.
• 3D-Lebensmitteldrucker: Komplexe Gerichte könnten direkt aus molekularen oder pflanzlichen Grundbausteinen Schicht für Schicht gedruckt werden.
🥩 Neue Zutaten und Nachhaltigkeit
• Laborfleisch & Insektenproteine: Die klassischen Zutaten verändern sich fundamental. Fleisch kommt aus dem Bioreaktor (Cultured Meat), was die Vorbereitung (wie das parieren oder lange Schmoren) überflüssig machen könnte.
• Convenience 2.0: Schnelle Mahlzeiten werden durch perfekt dosierte Nährstoff-Shakes, smarte Riegel oder Algen-basierte Fertiggerichte ersetzt, die absolut klimaneutral sind.

Saludos y yo disfruto aún según la antigua costumbre, ¡buen provecho!
maxheadroom
Even when you win the ratrace, you are still a rat
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Soy optimista, incluso mi tipo de sangre es positiva.
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Spanienwirkommen
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Re: MERCADONA im Visier

Beitrag von Spanienwirkommen »

Na sauber! Gut, das wir schon so alt sind :lol: So möchte ich Nix essen dürfen/müssen. Hoffentlich krieg ich das nicht noch im Alters- oder Pflegeheim vorgesetzt :-?
Saludos Spanienwirkommen
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housecat
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Re: MERCADONA im Visier

Beitrag von housecat »

Für die urbanen Lebenzeitoptimierer (früher: "Yuppies") gibt es heuer Mahlzeitzutaten als Lieferdienst: Kochwat-as-a-Service, nennt sich neudeutsch "Kochbox" oder "Meal kit" (so etwas hier: https://kochbox.org/). Alles drin, inklusive Rezeptkarten und KI-Hotline. Damit die etwas überprovisionierte Küche auch mal zum Einsatz kommt.

Was mir noch auffällt: irgendwie gibt es immer noch keine Normierung für Küchenräume. Mit der Folge, dass Gebrauchtküchen mehr oder weniger unverkäuflich sind, also kein Leasing, keine regelmäßigen Updates oder gar regelmäßig getauschte Neuküchen. Wenn schon technisches Spielzeug will man doch auf Stand bleiben :mrgreen:

Wir haben letztes Jahr für unser spanisches Häuschen die Küche manuell renoviert. Das ist preiswert und nachhaltiger als ein Neukauf. Die Melanin-Oberflächen kann man wunderbar mit Haftgrund vorbereiten und anmalen (Imprimactión, diese hier glaube ich: https://www.leroymerlin.es/productos/im ... 36621.html). Hält prima. Den alten Schnörkelkram ab, unnötige Oberschränke demontiert, neues Gaskochfeld, neue Griffe etc. Das tut es für die nächste Zeit.

Gruß // Housecat
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Oliva B.
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Re: MERCADONA im Visier

Beitrag von Oliva B. »

Hallo Mike,

ich denke, jeder greift mal in die Tiefkühltruhe oder nimmt sich ein eingeschweißtes Fertiggericht aus dem Regal oder holt sich bei Mercadona ein Fertiggericht von der Theke.

Ich fand da gerade einen Artikel, der zu unserem Subthema passt:
Fast 99 % der Spanier kaufen inzwischen mindestens einmal im Jahr ein Fertiggericht, im Schnitt kommt ungefähr einmal pro Woche eines auf den Tisch. Der Markt dafür macht mittlerweile rund 10 Milliarden Euro Umsatz – und wächst deutlich schneller als der übrige Lebensmittelhandel.

Das Interessante daran: Die Leute scheinen gar nicht unbedingt zu glauben, dass Fertiggerichte besser sind. Nur etwa 8 % halten sie für besser als selbst gekochtes Essen, und weniger als 20 % vertrauen ihnen wirklich. Gekauft werden sie trotzdem.

Der Grund dürfte ziemlich banal sein: Zeit. Oder besser gesagt: Viele wollen ihre Zeit einfach nicht mehr fürs Kochen verwenden. Dazu kommen Singles, ältere Menschen, die allein leben, und Berufstätige, die nach einem langen Arbeitstag weder einkaufen noch noch eine Stunde am Herd stehen wollen.

Auch darauf hat sich Mercadona längst eingestellt. In manchen Supermärkten gibt es Bereiche, in denen man fertige Gerichte kauft und sie gleich dort an Tischen und mit der Mikrowelle isst. Eigentlich ein kleines Restaurant im Supermarkt.

Und dahinter steckt inzwischen eine gewaltige Industrie. Ein Hersteller, der für Mercadona produziert, schafft beispielsweise 800.000 Gratins und 250.000 Brathähnchen – pro Woche. :-o Lasagne gehört dabei zu den Verkaufsschlagern.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um die klassische Tiefkühl-Lasagne, die man früher vielleicht eher aus Bequemlichkeit gegessen hat. Die Hersteller tüfteln an Kühlprodukten, neuen Verfahren und besseren Zutaten, damit das Ganze möglichst nah an frisch gekochtes Essen herankommt.

Und dann kommt der eigentliche Widerspruch: Die Küche verschwindet nicht – sie wird immer schöner.

IKEA beschreibt die Küche inzwischen als Herzstück der Wohnung, offen zum Wohnbereich und viel stärker in den Mittelpunkt gerückt als früher. Ausgerechnet der Raum, der immer weniger zum Kochen genutzt wird, wird also architektonisch immer wichtiger.

Vielleicht ist das tatsächlich die Entwicklung: Man sitzt weiterhin in einer schönen offenen Küche, unterhält sich dort, trinkt seinen Kaffee – und das Essen kommt aus einer Fabrik und wird nur noch kurz warm gemacht.

Die Frage ist dann irgendwann gar nicht mehr, ob wir eine Küche haben. Sondern wofür wir sie eigentlich noch brauchen.

Ich frage mich nur, ob das einfach nur eine vernünftige Anpassung an unseren heutigen Alltag ist – oder geht dabei etwas verloren, das mehr ist als nur die Fähigkeit, eine Tortilla zu braten? :-?

"Aufhänger" für mich war ein Artikel von La Vanguardia, der schon ein paar Monate alt is (29/01/2026 ). Überschrift: ¿Casas sin cocina? Así están cambiando los platos preparados los hogares y rutinas del país
Saludos,
Elke (Oliva B.)

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Atze
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Re: MERCADONA im Visier

Beitrag von Atze »

Oliva B. hat geschrieben: Di 29. Sep 2026, 10:45
Ich will nicht behaupten, dass es eine Goldbrasse war, doch ähnelte "mein" Fisch vom Körperbau eher einer Goldbrasse als einer Rotbarbe. In der Karibik hätte ich auf Red Snapper getippt. Es könnte auch eine Dorade gewesen sein. Die normalen sind grau, aber in In Nordspanien (Atlantikküste) werden auch doradas rojas oder virrey gefangen
Vielleicht war es auch einfach nur eine Rotbrasse?
(Dorade rosé)
LG Atze
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hundetraudl
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Re: MERCADONA im Visier

Beitrag von hundetraudl »

Spanienwirkommen hat geschrieben: Di 29. Sep 2026, 16:13 Na sauber! Gut, das wir schon so alt sind :lol: So möchte ich Nix essen dürfen/müssen. Hoffentlich krieg ich das nicht noch im Alters- oder Pflegeheim vorgesetzt :-?
Das kann ich nur bestätigen. Ein fürchterlicher Gedanke. Ich will diesen Fertigfraß nicht essen.
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Ringelnatz)
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