Salbei kennt jeder, zumindest den Küchen-Salbei (Salvia officinalis, eine alte Würz- und Heilpflanze, dessen Blätter der Verfeinerung von Suppen, Fleisch- und Fischgerichten dient), doch hier geht es um den Mehligen Salbei (bot. Salvia farinacea; de. Ähriger Salbei, Ähren-Salbei oder Mehl-Salbei; es. Salvia azul [-blanca], salvia perenne).
Der Mehlige Salbei kommt ursprünglich aus Mittelamerika und liebt aufgrund seiner Herkunft einen sonnigen, warmen bis halbschattigen Standort.
Der mehlige Salbei wird zwischen 40 und 60 cm hoch, blüht in Spanien ausdauernd von April bis fast zum Winter, kann jedoch zwischendurch einmal stark zurückgeschnitten werden, damit er neu treibt. Man kann die hierzulande mehrjährige Pflanze leicht aus Samen selber ziehen (bei Zimmertemperatur vorziehen und dann ins Freiland setzen).
Das intensive Lilablau seiner Blüten lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und wirkt erst richtig knallig, wenn der Salbei in Gruppen gepflanzt wird. Er kann mit anderen blau blühenden Pflanzen kombiniert werden, macht sich aber auch gut als Unterpflanzung von Rosen oder in Kombination mit anderen bunten Blumen.
Wie der spanische Name sagt, kann man die Pflanze auch mit weißen Blüten kaufen.
Im Gegensatz zum Küchensalbei sind seine Blätter nicht grau-grün runzelig, sondern sind mittelgrün und glatt.
Fazit: Alles in allem eine schöne Pflanze, die mit ihrer blauen Farbe gut in einen mediterranen Garten (oder Blumentopf) passt und im Freiland ohne Bewässerung auskommt.[/color][/b]

